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Veröffentlicht von Redaktion "BÖRSE am Sonntag" am 22.02.2009

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 22.02.2009:

Börsenbrief BÖRSE am Sonntag
BÖRSE am Sonntag

Weimer Media Group GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2000

Messlatte Hedgefonds-Index: ING Invest Alternative Beta

In der heutigen Zeit sind transparente Anlagestrategien wichtiger denn je. Idealerweise sollten hierbei Transparenz, tägliche Liquidität und geringe Kosten miteinander verbunden sein. Beim ING (L) Invest Alternative Beta- Aktienfonds (ISIN: LU0370038167) kommt noch eine Hedgefonds-ähnliche Rendite hinzu. Der Fonds ist als lukrative Beimischung für ein Portfolio gedacht. Das Konzept des Fonds ist es, Anlegern eine kostengünstige Möglichkeit zu bieten, eine Wertentwicklung ausgerichtet am Hedgefonds-Index HFRI zu erzielen.

Ein erfahrenes zwölfköpfiges Team für strukturierte Produkte, geleitet von Fondsmanager Frank van Etten, setzt auf eine strategische Nachbildung durch liquide Marktinstrumente wie Exchange Traded Funds (ETFs) oder Derivate auf die Entwicklung von Aktien-, Rohstoff-, Währungs- oder Volatilitätsindizes. Damit unterscheidet sich die Strategie von traditionellen Fondsstrategien, die Auszahlungsprofile von Hedgefonds nachbilden. Das Investmentziel ist eine möglichst genaue Annäherung an die Index- Wertentwicklung des HFRI. Eine exakte Rekonstruktion des HFRI ist nicht abbildbar, da einige im Index enthaltenen Fonds nicht zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind und dadurch eine Investition in diese Fonds ausgeschlossen ist. Die Zusammensetzung des Portfolios wird mithilfe eines Regressionsmodells gesteuert, das bereits seit mehreren Jahren erfolgreich getestet und angewendet wird. Das Portfolio wird entsprechend der Entwicklung des HFRI sowie den Veränderungen der aktuellen Marktdaten kontinuierlich angepasst.


Besser als die Benchmark

Für Renditevergleiche zieht die Fondsgesellschaft den alternativen investierbaren HFRX-Index heran. Ein Blick auf die Wertentwicklung seit Auflegung im Juni 2008 zeigt eine starke Outperformance des Alternative Beta-Fonds gegenüber dem HFRX-Index. Der Fonds wird in mehreren Euro- und einer US-Dollar-Anteilsklasse vertrieben. Die Referenzwährung ist der US-Dollar. Der Fonds weist seit Auflegung ein Wertwachstum von 1,82% und seit Anfang 2009 ein Wachstum von 6,33% auf. Der Ausgabeaufschlag beträgt 3%. Der Fonds ist für risikobereite Anleger mit einem Mindestanlagehorizont von zwei Jahren geeignet.


Weitere Fonds-News


KCM bietet Absolute Return- Fonds mit Rentenportfolio

Kepler Capital Markets (KCM) initiiert mit dem KCM Fund – RiskProtect I (ISIN: LU0397539361) einen Rentenfonds mit Absolute Return-Profil. Mit der Anlagestrategie dieses Fonds möchte die Investmentgesellschaft dem derzeit deutlich gestiegenen Risikobewusstsein der Investoren Rechnung tragen. Der Kern des Rentenportfolios des RiskProtect I besteht aus Euro-Anleihen bester Bonität. Mit einer aktiven Durationssteuerung, die über ein bewährtes Trendfolgesystem justiert wird, sorgt das Fondsmanagement dafür, dass die Investoren sowohl von steigenden als auch von fallenden Anleihekursen profitieren können. Das quantitative Trendfolgemodell nutzt eine Vielzahl marktrelevanter Daten und berechnet daraus Trends mit Kauf- und Verkaufssignalen. „Dabei geschieht die Umsetzung der Signale deutlich schneller als bei volkswirtschaftlichen Modellen, die oft nur einmal monatlich mit Fundamentaldaten gefüttert werden“, beschreibt Fondsmanager Cornelius Schulte- Noelle einen Vorzug des eingesetzten Trendfolgemodells. Das Modell wird in ähnlicher Form bereits seit mehreren Jahren erfolgreich angewandt, wodurch gängige Adjustierungsprobleme bei Auflage eines neuen Fonds erst gar nicht auftreten sollten. „Durch die Mitnahme von Gewinnen bei Erreichen eines Kursziels verhindern wir zudem, dass zuvor aufgelaufene Gewinne durch eine schnelle und starke Trendwende wieder zunichte gemacht werden. In diesem Fall wird das Portfolio neutral zur Benchmark gestellt“, erklärt Fondsmanager Schulte-Noelle die weiteren Vorzüge des Modells.


Geschlossene Fonds I: Zweitmarkt für Schiffsbeteiligungen


Die auszahlungsverwöhnte Branche für geschlossene Schiffsfonds sehnt sich derzeit nach der guten alten Zeit zurück. Nach fünfjährigem Boom fallen die Charterraten seit einem Jahr und sind zum Beispiel für Container-Frachter seit Anfang 2008 um durchschnittlich 68% gesunken. Darunter leiden vor allem sehr junge Fonds, die ihre zu hohen Preisen gekauften Schiffe jetzt nur mit Mühe wirtschaftlich betreiben können. „Die aktuellen Negativmeldungen aus dem Schiffsmarkt lassen vergessen, dass es viele Schiffe gibt, die trotz gesunkener Charterraten noch sehr gute Erträge einfahren“, meint Boris Boldyreff, Geschäftsführer der Maritim Invest Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (Maritim Invest). „Frachter, die vor dem rasanten Baupreisanstieg ab 2005 gekauft wurden und nun weitgehend entschuldet sind, erwirtschaften für die Anleger auch in diesen Tagen ordentliche Erträge.“ Sachwertorientierte Anleger haben die Möglichkeit, sich an diesen attraktiven Schiffsfonds zu beteiligen. Das Hamburger Emissionshaus Maritim Invest hat hierfür eine Möglichkeit geschaffen. Die Fonds des Zweitmarkt-Pioniers investieren in Beteiligungen an Schiffen, die bereits drei bis zwölf Jahre alt sind. Mit dem aktuellen Fonds Maritim Invest XVIII legt der Initiator zum 1. März 2009 bereits den 18. Zweitmarktfonds für Schiffsbeteiligungen auf. Das Investitionsprinzip des Maritim Invest XVIII entspricht dem Konzept der Vorgängerfonds: Vor jedem Kauf prüfen die Ankaufexperten von Maritim Invest über 100 Bewertungskriterien wie Baupreis, Fremdkapital, Chartereinnahmen und Schiffsbetriebskosten. „Wir kaufen nur die chancenreichsten Beteiligungen, bei denen der Preis zur Wirtschaftlichkeit, Bonität und Performance passt“, so Boldyreff. „Die Aufnahmeprüfung für unsere Fonds meistern derzeit aber nur 20% der Angebote im Markt.“ Die Experten von Maritim Invest achten bei der Zusammenstellung des Portfolios auf eine ausgewogene Mischung unterschiedlicher Alters- und Größenklassen sowie Schiffstypen und Charterer. Pro Fonds investieren Anleger so in über hundert erfolgreich laufende Schiffsgesellschaften. Damit optimieren Investoren ihre Einnahmesicherheit und verringern die Abhängigkeit von der Entwicklung einzelner Teilsegmente. Dank der Risikostreuung, dem hohen Entschuldungsgrad der Zielfonds und der nahezu steuerfreien Auszahlungen spricht der Fonds vor allem sicherheitsorientierte Privatanleger an. Mit dem neuen Maritim Invest-Fonds können Anleger auf der Suche nach attraktiven Sachwertinvestments von den derzeit besonders günstigen Zweitmarktkursen profitieren. Seit Anfang 2008 beobachtet Maritim Invest einen Rückgang der Ankaufkurse um durchschnittlich rund 40%. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen haben Schiffsbeteiligungen derzeit mit der Abschwungphase im Chartermarkt zu kämpfen. Zum anderen führt aber auch die wachsende Zahl von verkaufswilligen Anlegern zu mehr Angeboten im Markt und damit zu einer Dämpfung des Kursniveaus. „Derzeit werden pauschal alle Schiffsbeteiligungen mit niedrigeren Kursen abgestraft“, erklärt Boris Boldyreff. „Die Handelskurse für gebrauchte Schiffsbeteiligungen sind im Augenblick so niedrig wie seit fünf Jahren nicht mehr. Der Zeitpunkt zum Einstieg ist ideal.“  


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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