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Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 05.01.2012

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 05.01.2012:

Börsenbrief Actien-Börse
Actien-Börse

Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 1963

Unsere Schlussanlayse des Jahres 2011 hat Ihnen einige historische Verläufe gezeigt, die atemberaubender schienen

Die Folgen sind in ihrer Konsequenz sehr nachhaltig. Insbesondere im Umfeld der Ängste, die in den verschiedenen Analysen zur Jahreswende in sämtlichen Farben des Regenbogens vertreten waren. In Ergänzung zu diesen Ausführungen in der AB 51/52 mutet das folgende Bild wie ein Paukenschlag an:

 

Dieser Zyklus ist nicht das Spiegelbild eines Index (S&P 500), sondern seiner Veränderungen. Die Tiefstpunkte sind absolut identisch mit den kritischen Wendemarken, die wir für die Zinsen, die Verschuldungsquote und den Dow Jones-Verlauf markiert hatten. Die Tiefstpunkte in allen Zyklen treffen auf den Punkt genau die Veränderungen, und nun steht bevor:

Dem amerikanischen Aktienmarkt steht eine markante Erholung bevor. Wie weit sie geht, lässt sich aus der Grafik schon fast sicher ermitteln: Was Sie an den Prozentzahlen erkennen. Die durchschnittliche Laufzeit dieser Hausse-Perioden liegt bei rd. 20 Jahren. Daraus lassen sich Indexziele für Dow Jones und S&P errechnen, die jedes vernünftige Investment rechtfertigen. Dazu wird es keine Alternative zu anderen Assetklassen geben. Für Ihre strategische Entscheidung bedeutet dies:

1. Alle Investments sind vorerst zyklische Investments. Kein aktueller Kauf hat für 1 oder 2 Jahre Bestand. Nur wenige Ausnahmen sind zu nennen, z. B. Nahrungsmittel oder Tabak bzw. Luxusgüter, die wir beschrieben haben. Denn:

2. 80 % aller Aktien stehen noch unter dem technischen Druck fallender 200-Tage-Linien. Damit ist die im August begonnene Destabilisierung der Märkte ein wichtiges Hindernis für sofortige Raketenstarts. Es dürfte mindestens drei Monate dauern, bevor die Kurse so viel gewonnen haben, um die gleitenden Durchschnittslinien zu überschreiten und erst anschließend positiv zu wenden.

BASF ist ein Beispiel, stellvertretend für alle und klassischerweise kein Renner, sondern eine eindeutige zyklische Branche mit weltweiter Präsenz. Die gleitende Durchschnittslinie verläuft im Moment bei 57 €. Erst ein Sprung über 60/63 € wäre ein erstes positives Signal dafür, dass der Basistrend der Aktie anschließend in Richtung Norden zeigt. Bis er dies aber tut, wird der Sprung bis 63/65 € dazu führen, dass die Aktie noch einmal auf 57/58 € zurückfällt, um anschließend die bisherigen Rekordkurse von rd. 70 € anzupeilen. Dann aber reicht das weitere Potenzial bis wahrscheinlich 80/90 €, und das sind von jetzt an gerechnet rd. 50/52 %. Alles als Perspektive des gesamten Jahres. Auf den ersten Blick erscheint dies verwirrend, aber so verhalten sich Märkte und Investoren, die nach einer Schockwelle vorsichtig Vertrauen finden und zunehmend investieren.

Für Sie ist deshalb wichtig: Die Wiedergewinnung des längeren Trends nach einem Schockverlauf wird von einer relativ hohen Volatilität begleitet sein und wir schließen nicht aus, dass dazu auch mehrere Favoritenwechsel innerhalb der Branchen oder zwischen den Branchen anstehen. Das erfordert ein sehr professionelles Denken von Ihnen, wobei wir Sie gern begleiten. Reine Überzeugungstäter sind dann die Verlierer. 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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