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Veröffentlicht von Redaktion "Frankfurter Tagesdienst" am 08.11.2010

Die Amerikaner setzen die Akzente für die Märkte

Die Amerikaner setzen die Akzente für die Märkte

Im Guten wie im Schlechten kommen die wichtigsten Impulse für die unmittelbare Marktdynamik aus Washington. Das ist nicht ungewöhnlich, aber die Inhalte sind neu. Denn:

Der amerikanische Arbeitsmarkt kommt in Gang. Die Zahlen von Freitag belegten 159.000 neu geschaffene Stellen im privaten Sektor. Statistisch bleibt die Arbeitslosenquote hoch, weil viele dem Arbeitsmarkt neu beitreten. Das ändert aber nichts an der Erkenntnis, dass US-Firmen Jobs schaffen. Parallel dazu: Das internationale Geschrei über die Politik der Fed war zu erwarten. Die ganze Welt regt sich auf, dämonisiert und warnt. Lassen Sie sich von dieser Emotion nicht anstecken. Wenn kühlere Köpfe überwiegen, wird man erkennen, dass die Fed einen ganz vernünftigen Kurs fährt. Nur weil er neu und mutig ist, ist er nicht gleichzeitig auch waghalsig. Kurzum: Die Märkte sehen es dagegen richtig und steigen. Sowohl Aktien als auch Rohstoffe bleiben im Trend und Gold bekam noch einmal einen Schub durch die Fragestellung, ob Gold an den Devisenmärkten künftig wieder als Stabilisator dienen kann. Das führt nicht gleich zu einem neuen Goldstandard, definiert aber eine neue Rolle für Gold als Asset-Klasse.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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