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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 02.11.0011

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 02.11.0011:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

COMEX Update

Die COT-Daten sind nun wieder auf dem aktuellen Stand und stammen vom Dienstag, den 05.11.2013. Die COMMERCIALS haben in der jüngsten Abwärtsbewegung des Goldpreises die Netto-Short-Position wieder gesenkt. Diese Bewegung zeigt, dass die COMMERCIALS weiter in der Schwäche Short-Positionen abbauen und Long-Positionen aufbauen, was weiterhin für eine Bodenbildung beim Goldpreis spricht.

Auf der folgenden Seite sehen Sie noch einmal die relativ hohe Trefferquote dieser Analyse. Gerade für viele neue Leser möchten wir diese Analysemethode nochmals kurz erklären. 

Die COMMERCIALS sind die professionellen Goldhändler, die Goldminenunternehmen und die Bullion-Banken. In den vergangenen Jahren konnte man anhand der Positionierungen gut erkennen, ob Gold näher an einem unteren Preistief (niedrige Netto-Short-Position) steht oder vor einer Korrektur (hohe Netto-Short-Position). 

Aktuell liegt die Netto-Short-Position bei unter 100.000 Kontrakten, was ein Extremniveau vergleichbar mit dem Goldpreis-Crash 2008 darstellt. 

Im folgenden Chart sehen Sie oben die Veränderung der Netto-Short-Position der COMMERCIALS und darunter die Goldpreisentwicklung in US-Dollar. Die beiden Charts stellen die wöchentlichen Veränderungen dar. 

Die Extremsituationen in beide Richtungen haben wir für Sie gekennzeichnet.



Die andere wichtige Anlegergruppe sind die großen Spekulanten. Diese handeln nicht antizyklisch, wie die COMMERCIALS, sondern prozyklisch. Das bedeutet, ist die Netto-Long-Position hoch, ist schon zu viel spekulatives Kapital in Gold investiert und es droht eine Korrektur. Ist die Netto-Long-Position sehr niedrig, ist die Stimmung zu schlecht für Gold, was ein guter Kontraindikator ist und für eine Bodenbildung beim Gold spricht. Auch hier sehen Sie im folgenden Chart die hohe Trefferquote und die aktuelle Situation:


 

Fazit: 

In den vergangenen Jahren waren die Positionierungen an der COMEX immer ein guter Indikator für den Goldpreis. Seit vielen Wochen befinden wir uns nun auf vergleichbaren Niveaus wie im Goldpreiscrash 2008. 

Was aber auch zu beobachten ist, ist die längere Dauer der Bodenbildung. In 2008 haben wir eine V-Formation gesehen und sowohl die Positionen an der COMEX als auch der Goldpreis veränderten sich rasant in wenigen Wochen. 

In der aktuellen Korrekturphase sehen wir beim Goldpreis und bei den Positionsveränderungen, dass sich der Prozess deutlich in die Länge zieht. Dies ist zwar nervenaufreiben, allerdings haben derartige Bodenbildungsphasen oft einen viel nachhaltigeren Effekt, als schnelle V-Formationen.


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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