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Veröffentlicht von Redaktion am 08.02.2012

Wir hatten Sie schon in der vergangenen Woche auf die neue Gigantenhochzeit in der Rohstoffbranche eingestimmt.

Wir hatten Sie schon in der vergangenen Woche auf die neue Gigantenhochzeit in der Rohstoffbranche eingestimmt.

Die Fusion von Glencore und Xstrata schafft einen Konzern, der nicht nur wegen seines geschätzten Jahresumsatzes von fast 210 Mrd. Dollar ein echtes Schwergewicht innerhalb einer Branche darstellt, die in den letzten Jahren mit immer neuen Superlativen geglänzt hat.

 

Der Zusammenschluss des Rohstoffhändlers Glencore mit dem Minenkonzern Xstrata ergänzt sich operativ perfekt. Der neue Konzern deckt die komplette Wertschöpfungskette der Branche ab: von der Förderung, über die Distribution bis hin zum Verkauf.

Diese operative Schlagkraft hat ihren Preis. Glencore bezahlt für die Übernahme einen Aufschlag von rund 15 Prozent. Aber auf lange Sicht zahlt sich der Deal für Glencore aus, denn die Margen im Minengeschäft von Xstrata fallen höher aus als im Rohstoffhandel.

Im Zuge der 90 Mrd. Dollar schweren Fusion haben die Entscheidungsträger beider Konzerne ihre Zuständigkeiten bereits aufgeteilt. Ohne Reibungsverluste kann sich so die Führungsmannschaft unbeschwert auf das Tagesgeschäft konzentrieren. Schließlich erwarten auch die Aktionäre des neuen Konzerns weiter steigende Renditen. 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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