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Veröffentlicht von Redaktion am 15.04.2019

Vom mittelständischen Unternehmen bis an die Börse

Vom mittelständischen Unternehmen bis an die Börse

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Der Handel mit binären Optionen an der Börse ist für Experten wie für Neueinsteiger ein interessantes Gebiet. Mit der richtigen Strategie kann zuvor investiertes Geld für satte Gewinne sorgen. In Zeiten niedriger Zinsen für erspartes Geld suchen viele Verbraucher nach Möglichkeiten, ihr Geld sinnvoll anzulegen. Mit binären Optionen handeln, in Fonds investieren und an der Börse Aktien handeln sind die Alternativen zum mickrigen Zinssatz.
Bevor an der Börse mit Aktien eines Unternehmens gehandelt werden kann, muss es erst einmal auf dem Handelsplatz vertreten sein. Wie kommt ein mittelständisches Unternehmen eigentlich an die Börse?

Vorteile eines Börsengangs

Der Gang an die Börse ist für alle Unternehmen in erster Linie aus finanzieller Sicht lukrativ. Sie veräußern auf dem Handelsplatz Anteile am eigenen Unternehmen und erhalten im Gegenzug Geld dafür. Das durch einen Börsengang eingenommene Geld stärkt die Eigenkapitalausstattung. Oftmals wird das durch die Übertragung von Anteilen erworbene Kapital investiert, etwa in neue Produkte, Forschungen oder Übernahmen von anderen Unternehmen.
Wie hoch die Einnahmen durch einen Börsengang ausfallen, hängt maßgeblich vom Wert des Unternehmens ab. Dabei wird das gesamte Eigenkapital in gleich große Anteile gesplittet, die später als Aktie an der Börse gehandelt werden. Je größer das Eigenkapital und die Nachfrage sind, umso mehr Anteile mit hohen Wert werden ausgeteilt.

Geschlossene Gesellschaft

Nicht jedes Unternehmen kann auf eigenen Wunsch Aktien an der Börse veräußern. Für die Teilnahme an der Börse ist eine Zulassung notwendig. Jede Börse stellt einen ganzen Katalog an Anforderungen bereit, den interessierte Unternehmen zu erfüllen haben. Ein Teil dieser Anforderungen basieren auf geltende Gesetze. So spielen Vorgaben aus der Börsenzulassungsverordnung und regulatorische Themen der Deutschen Börse eine entscheidende Rolle.
Aktienunternehmen unterliegen mehr Vorgaben als private Firmen. Das schreckt viele traditionsreiche Gesellschaften ab. Der Handel an der Börse unterliegt zudem Risiken, auf die ein Unternehmen nicht immer direkten Einfluss hat. Ist der Börsengang dennoch geplant, lässt er sich vereinfacht in drei Phasen darstellen. Oftmals vergehen Jahre, mindestens aber einige Monate bis zur Notierungsaufnahme am Handelsplatz.

Die Phasen eines Börsengangs

In der Vorbereitungsphase erledigen interessierte Unternehmen ihre Hausaufgaben für den Börsengang. Sie ist die mit Abstand umfangreichste Phase und nimmt mehrere Monate in Anspruch. Das Unternehmen, auch Emittent genannt, schafft die Grundlagen zur Erfüllung aller gesetzlichen Anforderungen. Zudem müssen alle Geschäftsfelder detailliert erfasst und in einem Zulassungsprospekt dargestellt werden. Dieses Prospekt ist am Ende der Vorbereitungsphase das "Bewerbungsschreiben", das bei der Börse eingereicht wird.

Nach erfolgreicher Zulassung folgt eine rund zweiwöchige Zeichnungsfrist. Anleger melden ihr Interesse an den Aktien an. Das Unternehmen wirbt in dieser kurzen Zeit intensiv um Anleger. Je höher die Nachfrage nach Aktien ist, umso mehr Kapital wird der Emittent bei der Notierungsaufnahme einnehmen.
Die Notierungsaufnahme läutet die dritte Phase und den Gang an die Börse ein. Am Morgen der Notierung wird der Kurs an der Börse erstmals öffentlich präsentiert. Fortan können interessierte Anleger mit den Aktien handeln.

Finanzstark ohne Börse

Ein gutes Beispiel für finanzstark aber nicht börsennotiert ist die Firma ABUS. Erfahrene Schlüsseldienste aus Bremen und der ganzen Welt kennen das familiengeführte Unternehmen für Sicherheitstechnik. Obwohl weltweit erfolgreich schließt ABUS einen Gang an die Börse derzeit aus.
Mit Sicherheit lässt sich in Deutschland sehr gutes Geld verdienen. Das gilt auch für die Branche der Schlüsseldienste. Ihr Ruf ist besser als in der Presse oft dargestellt. Seriöse Schlüsseldienste sind die Retter in der Not bei zugefallenen Türen oder verlorenen Schlüsseln. Sie öffnen Haus- und Autotüren und beraten zum effektiven Einbruchsschutz. Im Notfall sind sie an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag im Einsatz.

Photo by William Iven on Unsplash


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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