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Veröffentlicht von CURT L. SCHMITT Informationsdienste am 19.01.2012

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 19.01.2012:

Börsenbrief Frankfurter Börsenbrief
Frankfurter Börsenbrief

CURT L. SCHMITT Informationsdienste - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 1954

Verdreifachen Sie innerhalb von fünf Jahren Ihr Kapital

Eine Überschrift, die Sie eigentlich veranlassen sollte, das Papier, das Sie in diesem Moment in den Händen halten, sorgfältig zusammenzufalten und dann in den Mülleimer zu werfen. Wo Sie so etwas lesen, stoßen Sie in 99,9 % auf unseriöse Angebote, die Ihnen das Geld aus der Tasche ziehen sollen und die am besten ignoriert werden. Wir möchten uns dennoch auf diese Weise aus dem Fenster lehnen und Ihnen einen Anlagevorschlag in Form eines konkreten Portfolios unterbreiten, das dem Attribut „historisch“ in breiter Form gerecht wird:

 

Billig kaufen, teuer verkaufen. Eigentlich eine einfache Börsenregel, die zu beherzigen in der Regel am diffusen Geflecht aus Gier und Ängsten scheitert. Sind Kurse nämlich tatsächlich günstig, dann in der Regel nicht ohne Gründe. Und diese hindern am Einstieg. In der Euphorie, wenn alles zu steigen scheint, sind die Kurse entsprechend dem allgemeinen Sentiment auch teuer. Insofern bietet sich aktuell tatsächlich eine relativ einmalige Chance, die es konsequent zu nutzen gilt. Wir wollen das mit einem Depotvorschlag tun, auf den sich unsere Performance-Erwartung bezieht. Also 200 % Gewinn, was für unsere Begriffe eher die untere als die obere erreichbare Grenze ist. Wohlgemerkt für ein ganzes Depot und nicht nur für einzelne Papiere, wobei wir auf Optionsscheine oder Knock-out-Zertifikate gänzlich verzichten. Schauen wir dazu die Kernkomponenten unseres Vorschlags an. Die meisten Ansätze hatten wir in den letzten Ausgaben bereits erläutert.

Drehund Angelpunkt unseres Depots ist das Gold.

Wir hatten erläutert, dass wir im aktuellen Niveau einen idealen Zeitpunkt zum Wiedereinstieg sehen. Nach der Korrektur von 1.900 auf 1.550 befindet sich Gold an der unteren Begrenzung des aufwärts gerichteten Trendkanals. Die Rechnung bedarf ein wenig der Phantasie:

Vergessen Sie alle Wertansätze, die in den letzten 40 Jahren für Gold anzusetzen waren. Denn mit der Kaskade von Finanzmarkt-Turbulenzen inkl. Asien (1997), Russland (1998), der Dot.com-Blase (ab 2000), der Subprimeund in der Folge auch Lehman-Krise (2007/2008) und natürlich zuletzt die europäische Schuldenthematik ergeben in der Summe eine tiefgehende Veränderung der grundsätzlichen Spielregeln für die internationalen Kapitalmärkte. Dies reicht sehr tief und bedeutet ein graduelles Umdenken und letztlich auch ein Fragezeichen hinter dem System Giralgeldschöpfung, sei es auf der Ebene der Notenbanken oder sei es auch auf der Ebene der Geschäftsbanken. Wenn wir also unterstellen, dass das System als solches sukzessiv neuen Grundmechanismen unterliegt, dann ergibt sich auch für Gold eine Betrachtung, die völlig anders ist als in den vergangenen Jahrzehnten. Diese veränderte Wahrnehmung kommt aber natürlich nicht über Nacht, sondern entlädt sich in einem Super-Trend, der in vorher unbekannte und nicht erwartete Höhen führt. Für Gold gilt das in verschiedener Hinsicht, wie wir in dieser Ausgabe ausführen werden. Und genau deshalb ist Gold eine hervorragende Basis für eine durchdachte Portfolio-Strategie inkl. sinnvollen Hebeleinsatzes mit einem Potenzial, das über die nächsten 10 Jahre in den vierstelligen Prozentbereich bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital münden kann.

Gold kleiner Markt mit großer Aufmerksamkeit.

8.487.797.102.400 Dollar! Dies ist der Wert der global etwa 182.000 Tonnen Gold, wenn man das edle Metall mit 1.600 Dollar je Feinunze bewertet. Etwa die Hälfte dieses jemals geförderten Goldes ist in den letzten 50 Jahren abgebaut worden. Im Jahr 1900 lag die jährliche Goldproduktion noch bei grob 440 Tonnen, um dann besonders auch ab Anfang der 80er Jahre auf nunmehr etwa 2.750 Tonnen pro Jahr anzuziehen. Doch das ver

meintlich gigantische Volumen des Goldmarktes täuscht. Der Wert der jährlichen Nachfrage (2010) liegt gerade mal bei etwa 157 Mrd. Dollar also in etwa bei dem Volumen, das SAP, Siemens und Allianz Fortsetzung Seite 2 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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