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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 27.06.2014

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 27.06.2014:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

US-Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal um 2,9%

Die dritte Revision der BIP-Daten für das erste Quartal wurde veröffentlicht und diese sah alles andere als prickelnd aus. Am Jahresanfang sind Analysten noch von einem starken Wachstum in den USA ausgegangen.

Es kam die erste Ernüchterung, als die vorläufigen Berechnungen nur ein minimales Wachstum von 0,10% ergeben haben. Doch nun, nach der dritten BIP-Berechnung für das erste Quartal, sieht es noch deutlich schlechter aus. Statt einem Wachstum ist die US-Wirtschaft, gemessen am BIP, um satte 2,90% eingebrochen.

Wir hatten bereits darauf hingewiesen, dass alle großen Bankenhäuser für 2014 ein starkes Wachstum vorhergesagt oder vielleicht auch nur erhofft haben, um die hohen Standardaktienmärkte zu rechtfertigen. Nun sehen sie sich mit der Realität konfrontiert.

Um für 2014 ein halbwegs ordentliches Wachstum zu bekommen, müssen die restlichen drei Quartale entsprechend positiv ausfallen.

Auf der anderen Seite haben wir ihnen über die deutlich gestiegenen Inflationsdaten berichtet. Gestern wurde der, vor allem von der FED, viel beachtete PCE-Deflator veröffentlicht. 
Der PCE-Deflator (Personal Consumption Expenditures) zeigt vor allem die Preissteigerungen für die privaten Haushalte an und dient als vorlaufender Indikator für die Inflationsdaten. Im Februar 2014 lag der PCE-Deflator noch bei 0,80% gegenüber dem Vorjahr. Mit Sprüngen von 0,80% im März, 1,60% im April und 0,20% im Mai liegen wir aktuell bei 1,80%, dem höchsten Niveau seit Herbst 2012: 



 

Kritisch dürfte es werden, wenn die psychologisch wichtige Marke von 2,00%, die zugleich als Zielmarke von der FED anvisiert wird, übersprungen wird.

Fazit:

Die Wirtschaft in den USA schwächelt und aus dem Nichts heraus macht sich Inflation breit. Stagflation (stagnierende Wirtschaft bei steigender Inflation) wird diese Konstellation genannt. In der Regel ein gutes Umfeld für den Goldpreis! 

Im Langfristchart sehen wir den Goldpreis seit dem Jahre 2001. Der Aufwärtstrend ist intakt und bei 1.180 USD haben wir einen dreifachen Boden im Chart. Die Korrektur im Jahre 2008 lag bei -35%, die letzte Korrektur schlug mit fast 40% zu Buche. Mit der letzten Aufwärtsbewegung ist der Goldpreis aus dem seit Sommer 2012 bestehenden Abwärtstrend ausgebrochen. Der RSI hat den Abwärtstrend ebenfalls gebrochen und arbeitet sich aus dem deutlich überverkauften Bereich nach oben. Der MACD hat sich deutlich abgeflacht und steht vor einem bedeutenden Kaufsignal! 



 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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