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Veröffentlicht von Redaktion "Rohstoff-Spiegel" am 24.07.2010

Uran – Energie fürs Depot: „Zwei Davids auf dem Weg zum Goliath“

Uran – Energie fürs Depot: „Zwei Davids auf dem Weg zum Goliath“

Auf eine harte Probe sind Käufer von Uran-Aktien in den letzten 12 Monaten gestellt worden. Denn während bei den meisten Industriemetallen die Preise dank überraschend schneller Wiederauffüllung der Läger steil nach oben zeigten, klebte der Uranpreis fest am Boden, und mit ihm auch die Aktienkurse der führenden Uranproduzenten.

Trotzdem bleiben Anleger mit Uranaktien strategisch absolut richtig aufgestellt. Wie dramatisch die Lage am Uranmarkt tatsächlich ist, belegt auch die aktuell 4. Ausgabe der Uran-Studie von MIDAS Research wieder. Anders als bisher haben die Experten von MIDAS Research diesmal neben den führenden Uran-Bergbaukonzernen auch die beiden vielversprechendsten Senior Explorer und angehenden Produzenten Uranerz Energy und Uranium Energy mit in ihre Analyse einbezogen. Denn diese beiden Unternehmen profitieren nicht nur vom absehbaren Preisauftrieb für Uran, sondern bieten mit der zu erwartenden Uranförderlizenzerteilung einen zusätzlichen Hebel und damit eine sehr gute Chance auf schnelle Kursgewinne. Zusammen mit den aktuellen Einschätzungen zu den Uran-BlueChip-Werten Cameco, Denison Mines, ERA und Paladin Resources erhalten Rohstoff-affine Anleger so ein ausgewogenes Mix an Top-Anlagemöglichkeiten im Uransektor. Anders als im Industriebereich werden Kapazitätsänderungen im Bereich Nuklearenergie aufgrund der langen Errichtungs- bzw. Abwrackzeiten von Kernkraftwerken immer nur graduell spürbar. Hinzu kommt die politische Debatte über das Für und Wider der Kernenergie, die in Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern ganze Gesellschaften spaltet. Jedoch sollte diese Diskussion nicht den Blick dafür versperren, dass insbesondere aus den Schwellenländern, aber auch aus den USA, eine ganze Armada an neuen Kernkraftwerken auf ihre Fertigstellung zusteuert. Auch die katastrophale Ölpest im Golf von Mexiko hat schonungslos die enormen Risiken herkömmlicher Energieträger offenbart. Trotz der offenkundigen Sympathie der Obama-Administration für Regenerative Energiegewinnungsverfahren wird der weitere Ausbau der Kernenergie in den USA unumgänglich bleiben und nun auch wieder auf vermehrte Zustimmung stoßen. Für die anstehende Bergbaulizenzvergabe an Uranerz Energy und Uranium Energy kann das nur förderlich sein! Anders als beispielsweise die Nachfrage nach zyklischen Industriemetallen hängt der Bedarf an Energieträgern zur Strom- und Wärmeerzeugung nicht so sehr an einzelnen Branchen sondern wesentlich mehr an der Gesamtwirtschaftlichen Situation. So liegt etwa die Kapazitätsauslastung der US-amerikanischen Energieversorger mit aktuell 82,3%p per Juni auf dem gleichen Niveau wie zu Jahresbeginn 2010 und nachwievor deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 86,7% (1972-2009). Dass in dieser Situation die Preise von Erdöl und insbesondere Erdgas oder Uran schon seit Monaten nicht vom Fleck kommen, ist also nicht weiter verwunderlich. Aber das ist nur die halbe Wahrheit! Denn gleichzeitig hat sich die Kapazitätsauslastung bei den US-amerikanischen Energieversorgern binnen Jahresfrist drastisch um 3,7%-Punkte erhöht und wird sich bei Eintreffen der FED-Konjunkturprognose in den nächsten Monaten weiter erhöhen. Auch für Momentum-Anleger wird der Uransektor also jetzt wieder deutlich attraktiver. Welche strategischen Perspektiven darüber hinaus bestehen und welche Produzenten neben den beiden favorisierten Senior Explorern Uranerz Energy und Uranium Energy sonst noch für ein Investment in Frage kommen, lesen Sie in der mittlerweile 4. Edition der großen Uran-BlueChip-Studie von MIDAS Research..

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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