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Veröffentlicht von Stephan Heibel am 13.07.2010

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 13.07.2010:

Börsenbrief Heibel-Ticker
Heibel-Ticker

Stephan Heibel - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit März 2000

Kursralley durch Obamas Sinneswandel

Mittwoch letzter Woche sind die US-Märkte abgehoben. Nachdem der Dow Jones im Vergleich zu DAX und Nikkei monatelang vergleichsweise schlechter lief, startete der Dow Jones eine fulminante Kursrallye. Grund war einmal mehr US-Präsident Obama, der durch seine Reformen bisher auch für die schlechtere Börsenentwicklung verantwortlich war.

Letzte Woche war sein Sinneswandel somit auch Auslöser für die Kursbewegung nach oben, denn er hatte sich unerwartet FÜR die Stärkung der US-Unternehmen ausgesprochen und diesmal glaubte ihm die Wallstreet.

Mit großen Versprechungen hatte er sein Amt angetreten und hat in den Bereichen Bildungsreform, Energiepolitik, Gesundheitsreform sowie bei den neuen Finanzmarktregeln einige Erfolge zu verzeichnen. All dies geschah natürlich zu Lasten der US-Unternehmen, sprich der Industrie, die die steigenden Kosten, sei es bei Meldepflichten, schärferen Umweltauflagen, Gesundheitsreformen etc. zu tragen hat. Verständlich, dass somit die Unternehmen in den vergangenen Monaten wenig Lust hatten, neue Stellen zu schaffen. Nun hat Obama beschlossen, sich um den Arbeitsmarkt zu kümmern und verkündete vor laufenden Kameras, dass er die Kapitalertragssteuer, die Präsident Bush so stark gesenkt hatte, entgegen den begründeten Befürchtungen der Unternehmen nicht wieder erhöhen, sondern auf dem niedrigen Niveau belassen wird. Da die Aussage von US-Finanzminister Tim Geithner sogleich in einem Fernsehinterview auf CNBC bekräftigt wurde und der als ultra-rechts geltende Kudlow Geithner ein durchaus schlüssiges Konzept bestätigte, gehe ich davon aus, dass Obama es ernst meint und die Unternehmen nicht mit zusätzlichen neuen Steuerlasten belasten will.

Hauptinhalt des Konzepts ist die Planungssicherheit, d.h., die bestehenden Steuern und Gesetze sollen für einen Zeitraum von 10 Jahren stabil bleiben.
Das ist absolut bullisch.

In meiner aktuellen Ausgabe des Heibel-Tickers finden Sie hier den Link zu den beiden Videos, sowie meine Einschätzung, was dies für die Börsen bedeutet.


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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