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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 09.10.2013

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 09.10.2013:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Janet Yellen wird Bernanke´s Nachfolge antreten

Gestern Nacht wurde bekannt, dass Janet Yellen als neue FED-Chefin nominiert wurde. Damit hat die WALL-STREET die Kandidatin bekommen, die sie gefordert hat.

Wie berichtet, ist Yellen bereits unter dem Spitznamen „inflation dove“ bekannt und eine Verfechterin des billigen Zentralbankgeldes. Mit dem Antritt könnte Yellen gleich in die Vollen gehen. Inflation gibt es derzeit so gut wie nicht und die Wirtschaft nimmt durch den Government Shut Down täglich mehr Schaden. 

Ein großes Problem für Gold ist weiterhin die Berichterstattung der westlichen Medien. Diese ist derzeit wieder sehr negativ, wobei andere Meinungen aus Asien komplett ausgeblendet werden. GOLDMAN SACHS empfahl gestern auf einer Konferenz in London erneut, Gold zu verkaufen. Es sei ein klarer „Short“, da sich die US-Wirtschaft erholt und dann QE reduziert wird. 

Es gibt immer verschiedene Meinungen, ich bleibe auf dem Standpunkt, dass die US-Wirtschaft in einer deutlich schlechteren Verfassung ist, als es uns immer wieder vermittelt wird. Dass es sich die FED erlauben kann, die Anleihekäufe einzustellen oder deutlich zu reduzieren, halte ich ebenfalls für einen Wunschgedanken.

Die USA wollen in 2014 laut den gestern veröffentlichten Schätzungen 777 Milliarden USD Neuverschuldung aufnehmen. Man kann also demnach davon ausgehen, dass es dann gut 1 Billion US-Dollar werden. 

Die Chinesen und Japaner sind derzeit alles andere als erfreut, dass sich die USA in Bezug auf das Schuldenlimit nicht einigen können und dies wird dem US-Dollar und dem Vertrauen in US-Staatsanleihen nachhaltig schaden. 

Doch wer sonst, soll den USA die 777 Milliarden USD leihen? Es kann nur die FED diese Papiere kaufen, was Geldschöpfung aus dem Nichts bedeutet. 

Das Handelsblatt hat gestern wieder einen Artikel zu Gold veröffentlicht, selbstverständlich mit gewohnt negativen Touch. Dies sind wir gewohnt, forderte uns der Online-Chefredakteur der Zeitung doch schon im Juni auf, unser Gold zu verkaufen. Den Artikel finden Sie unter folgendem Link: 

„Zentralbanken sind schlechte Goldhändler“ 

Sie können sich selbst Ihre Gedanken zu dem Artikel machen, jedoch sind derart große Fehler in dem Bericht, dass es schon lächerlich für ein derartiges Finanzblatt ist:


 

Nehmen wir den Artikel ernst, so haben die Zentralbanken in diesem Jahr bereits mit dem Zukauf von 350 Millionen Tonnen Gold die Goldproduktion für die nächsten 125.000 Jahre gekauft. In 2012 haben die Zentralbanken gar die weltweite Minenproduktion bis zum Jahre 193084 gekauft. Respekt! 

Es sind diese negativen Artikel, die Anleger verunsichern. Es wird über Goldkäufe im Gegenwert von 15 Milliarden USD diskutiert, wenn jedoch auf der anderen Seite pro Monat 85 Milliarden US-Dollar frisch gedruckt werden, ist dies völlig okay. 

Nachfolgend eine gute Grafik zu diesem Thema. Der Chart zeigt die Bilanzen der sechs größten Notenbanken (USA, Großbritannien, Japan, China, EZB und die Schweiz). Seit 2006 explodierten diese von rund 5 Billionen US-Dollar auf knapp 16 Billionen US-Dollar.



Die Minenaktien zeigten sich gestern auffällig schwach und verloren zwischen 2% und 3%. Können die Schlusskurse von gestern nicht gehalten werden, steht höchstwahrscheinlich ein Test der Juni-Tiefs an. Dies würde die Gelegenheit für einen Doppelboden ergeben. Die Tiefs liegen beim GDX etwa 4% vom aktuellen Niveau entfernt.



 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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