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Veröffentlicht von Redaktion am 10.05.2011

Investoren schalten an den Rohstoffmärkten in puncto Risiko einen Gang zurück

Investoren schalten an den Rohstoffmärkten in puncto Risiko einen Gang zurück

Das Ende der Liquiditätsschwemme, die mit Quantitative Easing 2 verbunden war, rückt näher. Die Marktteilnehmer haben zur Kenntnis genommen, dass die amerikanische Notenbank offenbar keine Notwendigkeit sieht, auf QE 2 ein QE 3-Paket folgen zu lassen und ihre Schlüsse gezogen. In den vergangenen Monaten hatten sich viele Anleger in Dollar verschuldet und das Kapital in riskantere Anlagegattungen wie Rohstoffe gesteckt.

 

Auch wenn kurzfristig keine Zinserhöhung zu erwarten ist, beginnen einige Investoren bereits damit, sich neu zu positionieren. Am der Entwicklung des Dollar lassen sich die ersten Anzeichen der Umschichtung ablesen, die US-Währung war in den vergangenen Handelstagen auf Erholungskurs. Die Ankündigung der EZB, kurzfristig auf weitere Zinsschritte verzichten zu wollen, hat dem Greenback zusätzlich Kraft verliehen.

In den vergangenen Wochen war zu beobachten, dass die inverse Korrelation zwischen dem Dollar und dem CRB-Rohstoff-Index stark zugelegt hat. War die inverse Korrelation Mitte April mit 10 % noch recht schwach ausgeprägt, kletterte diese auf aktuell rund 70 %. Bei Investoren mit einem ausgeprägten Exposure an den Rohstoffmärkten dürften damit die Alarmglocken läuten. Auf absehbare Zeit ist das Chance/Risiko-Verhältnis für Rohstoff-Investments alles andere als einladend. 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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