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Veröffentlicht von Redaktion "BÖRSE am Sonntag" am 22.08.2010

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 22.08.2010:

Börsenbrief BÖRSE am Sonntag
BÖRSE am Sonntag

Weimer Media Group GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2000

Goldaktien: Der lukrative September steht vor der Tür

Die Papiere von Goldproduzenten standen in der vergangenen Woche weit oben in der Gunst der Anleger. Geholfen haben könnte der fortgesetzte Anstieg beim Goldpreis. Vielleicht hat aber auch der nahende September zu Käufen animiert.

Die Investoren dürften dabei im Hinterkopf haben, dass der September für Gold und für Goldaktien statistisch betrachtet der beste Monat in Sachen Performance in der Vergangenheit war. Entsprechend könnten sie auch 2010 auf einen goldigen September setzen. In der vergangenen Woche gehörte der NYSE Arca Gold BUGS (Kürzel: HUI) bereits zu den stärksten US-Branchenindizes. Der im März 1996 aufgelegte Index setzt sich aus Aktien weltweiter Goldproduzenten zusammen, die in den zurückliegenden eineinhalb Jahren ihr Gold nicht auf Termin verkauft haben. Es handelt sich somit um einen Index der „ungehedgten“ Goldminen. Sie profitieren insbesondere von einem steigenden Goldpreis, da sich ein solcher, bei gleichen Fixkosten, sofort in höheren Margen und Profiten widerspiegelt. In der Regel resultiert daraus auch eine Hebelwirkung, und der HUI steigt stärker als der Goldpreis. Beispielsweise verzeichnete der HUI in den Jahren 1997 bis 2009 im September eine durchschnittliche Performance auf Basis des arithmetischen Mittels von 9,4% und damit im Vergleich zu anderen Monaten mit Abstand die beste. Der Goldpreis legte im September durchschnittlich um 5,6% zu. Mit dem jüngsten Anstieg des HUI, wobei sich der Index vom langfristigen Aufwärtstrend etwas stärker nach oben abgesetzt hat, scheint nun die charttechnische Basis für eine ebenfalls positive Entwicklung im September dieses Jahres gelegt. Ein erstes Kursziel ist das Zwischenhoch von Mai 2010 bei 502 Punkten. Anschließend könnte erneut das bisherige Allzeithoch von März 2008 bei 520 Zählern ins Visier rücken.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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