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Veröffentlicht von Börsenwerte IF Verlag GmbH am 03.02.2022

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 03.02.2022:

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Gold-Comeback in Sicht?

Ein stärkerer US-Dollar bedeutet, dass die Goldbeschaffung für Nicht-Amerikaner teurer wird. Schließlich wird Gold hauptsächlich in der US-Währung gehandelt. Gleichzeitig bedeuten höhere Zinsen, zum Beispiel für Anleihen, dass die Alternativen zu Gold-Investments attraktiver werden, da Gold keine laufenden Erträge bringt.

Ein stärkerer US-Dollar bedeutet, dass die Goldbeschaffung für Nicht-Amerikaner teurer wird. Schließlich wird Gold hauptsächlich in der US-Währung gehandelt. Gleichzeitig bedeuten höhere Zinsen, zum Beispiel für Anleihen, dass die Alternativen zu Gold-Investments attraktiver werden, da Gold keine laufenden Erträge bringt. Trotzdem war es erneut ein gutes Jahr für Xetra-Gold. Laut Angaben der Deutschen Börse ist der Goldbestand der börsengehandelten Inhaberschuldverschreibung Xetra-Gold (ISIN: DE000A0S9GB0) zum Jahresende 2021 auf 237,6 Tonnen angestiegen. Das ist ein Plus von 20,7 Tonnen im Jahresverlauf. Anfang Januar 2021 lag der Bestand bei 216,9 Tonnen Gold. Xetra-Gold ist damit das führende physisch hinterlegte Gold-Wertpapier in Europa.

„Entgegen des allgemeinen Trends bei Gold-Investment-Produkten konnten wir uns beim Xetra-Gold-Bestand gut behaupten“, so Michael König, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities GmbH, der Emittentin von Xetra-Gold. Zudem könnte der Goldpreis 2022 eine bessere Performance abliefern als im Vorjahr, was die Nachfrage nach Xetra-Gold zusätzlich anschieben könnte. Trotz der Gold-Kursschwäche hält beispielsweise Benjamin Louvet, Fondsmanager bei Asset Management, Gold nach wie vor für attraktiv. Laut dem Experten hätten die Zentralbanken keine andere Wahl, falls sich die Pandemie wieder stark ausweitet, als zu einer lockeren Geldpolitik zurückzukehren, vielleicht sogar noch mehr als zuvor. Seiner Einschätzung nach dürfte der Goldpreis in diesem Jahr wieder die Marke von 2.000 US-Dollar pro Feinunze knacken.


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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