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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 21.12.2012

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 21.12.2012:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

GOLD

Wie auch Ende 2012 wird Gold vor dem Weihnachtsfest nochmals „hart rangenommen“. Die wildesten Gerüchte kommen auf und wirre Prognosen von Analysten machen die Runde.

Zum Beispiel ein Volkswirt der SAXO BANK (http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article112114410/Duestere-Aussichten.html) 

Zwar sind dies nicht die offiziellen Prognosen der Bank, dennoch wurden Sie veröffentlicht. Mit diesen wirren Aussagen hat der Verfasser auf jeden Fall die Chance irgendwo einen Treffer zu landen. 

So sieht er den DAX auf 5.000 Punkte einbrechen, auf der anderen Seite aber eine Flucht aus Anleihen rein in die Aktienmärkte in den USA. Die Konjunktur in Deutschland und China soll schlecht, dafür die der USA besser. Er sieht eine Verdopplung der Anleiherenditen in den USA, eine steigende Inflation, dabei aber einen Goldpreis, der auf 1.200 USD fällt?! 

Der Ölpreis soll auf 50 USD fallen, weil die USA innerhalb der nächsten Monate Ihre Energieversorgung auf Schiefergas-Vorkommen umstellen. Schon alleine aufgrund der fehlenden Infrastruktur ein absolut unmögliches Szenario. 

Die Preise für Sojabohnen sollen steigen was selbstverständlich einen enormen Einfluss auf die Kosten für Nahrung haben würde. Wie diese Annahme dann mit einem Goldpreis von 1.200 USD zusammenpasst weiß ich nicht. Denn es wären besonders die Asiaten, die hiervon betroffen wären und diese würden mit Sicherheit ihr Vermögen über Edelmetalle schützen. 

Doch wie gesagt, bei solch wirren Prognosen, wird er mit Sicherheit bei irgendeinem Punkt Recht behalten. Bei Gold täuscht er sich aber!

Das neueste Gerücht ist, dass JP MORGAN angeblich Teile des Hedge Funds von John Paulsons liquidiert. Dies passt natürlich hervorragend ins Bild er Panikmacher! Immer wenn Gold schwach ist, kommt dieses Gerücht in den Markt. 

Einige interessante Infos zu diesem Thema und der Frage wer aktuell derart bescheuert in Gold handelt, finden Sie in einem kurzen Interview mit einem Whistleblower (Verräter), der Händler in London ist: 

http://kingworldnews.com/kingworldnews/KWN_DailyWeb/Entries/2012/12/20_Whistleblower__CBs_Buying%2C_Whos_Supplying_%26_Is_Paulson_Selling.html# 

Vielleicht waren es aber auch einige Maya-Anhänger, die vor dem Weltuntergang noch etwas Cash benötigt haben?



 

Ich glaube ganz einfach, dass die „unsichtbaren Hände“ den Goldpreis nochmals schön nach unten gedrückt haben, um ihre offenen Short-Positionen auf Gold zu decken. Gestützt wurde das von Goldman Sachs, die mit ihrem plötzlichen Sinneswandel zu Gold viele Anleger verunsichert haben. 

In den nächsten beiden Wochen werden wir anhand der COT-Daten dann sehen, dass die COMMERCIALS ihre Shorts auf unter 170.000 Kontrakte reduziert haben und dann wird wieder von allen Seiten mit irgendwelchen Begründungen zum Einstieg geblasen. 

Gleiches gilt für Silber. Es war klar, dass Silber mit einer Rekord-Short-Summer von knapp 300 Millionen Unzen Silber nicht nach oben laufen gelassen werden darf. Deshalb musste Silber nach unten manipuliert werden und ich habe mehrfach darauf hingewiesen, als wir bei 34 USD standen. 

Mit dem cleveren Move, Silber unter 30 USD zu drücken, können die Shorts nun eingedeckt werden.


 

Die Goldminen wollen schon gar nicht mehr richtig mit den Edelmetallpreisen nach unten. Der HUI und der XAU verloren gestern lediglich ein halbes Prozent und drehten im Tagesverlauf von den Tiefständen nach oben: 

Tagesverlauf HUI gestern:


 

Fazit: 

Jeder Anleger sollte nach dem Handeln, was Ihm am plausibelsten erscheint. Ich kann Ihnen nur meine Sichtweise der Dinge darlegen. Was wir aktuell bei Gold und Silber sehen, ist nichts anderes als die Manipulation der Papier-Edelmetallpreise, um die großen Short-Bestände zu decken. Das Timing passt, denn egal wie sich die USA beim Thema FISCAL CLIFF einigen, Gold wird davon profitieren. 


Keine Einigung: USA bankrott-US-Dollar Zusammenbruch 

Einigung: Mehr Schulden, mehr Gelddrucken 

Alles andere ist Blödsinn!

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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