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Veröffentlicht von Redaktion am 18.09.2017

Diese Änderungen für 2018 sollten Sie kennen

Diese Änderungen für 2018 sollten Sie kennen

Um auch im Jahr 2018 erfolgreich investieren zu können, ist es von elementarer Bedeutung, die Vorzeichen des Finanzmarkts im Blick zu behalten. Vor allem die Politik könnte einen großen Einfluss auf die weitere Entwicklung an den Börsen nehmen, auf die sich Aktionäre einstellen sollten. Doch welche Änderungen stehen uns für das kommende Jahr bevor?

ETFs weiter im Fokus


Zunächst ist es das Interesse der Anleger, welches für eine klare Verschiebung der Bedeutungen an der Börse verantwortlich ist. Waren es in den vergangenen Jahren noch die klassischen Fonds, den viele Anleger das Vertrauen schenkten, so rücken aktuell die ETFs mehr und mehr in den Mittelpunkt. Dies hat vor allem damit zu tun, dass es sich um eine Möglichkeit handelt, die Kosten der Anlage erheblich zu reduzieren. Da es sich um passiv gemanagte Fonds handelt, gibt es in der Folge keine Provision, die an den Verwalter abgetreten werden müsste. Auf der anderen Seite orientieren sich die ETFs sehr stark an ihrem jeweiligen Index. Auf diese Weise konnten sie die positive Entwicklung der Wirtschaft sehr genau nachbilden und ihre Aktionäre mit Wertzuwächsen von bis zu 40 Prozent belohnen.
 


Ein Blick auf die Politik


Weiterhin ist es die Politik der EZB, die auch im kommenden Jahr eine sehr große Rolle für die Börse spielen wird. In den vergangenen Jahren sorgten vor allem die niedrigen Leitzinsen dafür, dass den Börsen der Welt günstiges Geld zur Verfügung stand. Privatanleger hatten derweil die Möglichkeit, günstige Kredite zu nutzen, wie sie beispielsweise auf der Seite https://www.guenstigekredite.info/ dargestellt werden. Genau an dieser Konstellation könnte sich im kommenden Jahr einiges ändern. Denn um die Bildung einer Blase zu verhindern, ist die EZB ab einem gewissen Punkt dazu gezwungen, die Zinsen wieder zu erhöhen und dadurch die Ströme des Geldes zu ändern. Dies könnte dem vergangenen Wachstum der Aktien einen kleinen Dämpfer verpassen, der vielleicht so manchen Privatanleger eher in die Hände der klassischen Geldanlagen treibt. Vor dieser Entwicklung kann selbst die beste Anlagestrategie nicht schützen, wobei auch Experten noch nicht klar ist, wann dieser Einschnitt folgen wird.
 


Steuerliche Änderungen bei Fonds


Eine wichtige Änderung in der Besteuerung trifft im kommenden Jahr vor allem die Investmentfonds. Während diese in der Vergangenheit im Ausland stärker belastet wurden, sorgt das neue Reformgesetz nun für die entsprechende Angleichung. Inländische Fonds weisen von nun an keinen steuerlichen Vorteil mehr gegenüber ihren ausländischen Pendants auf. Für den Anleger stehen somit noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung, die zumindest aus steuerlicher Sicht ab dem 1. Januar 2018 gleich attraktiv sind. Wer den eigenen Blick über die verschiedenen Angebote schweifen lässt, erkennt vielleicht die eine oder andere Möglichkeit, um das Portfolio neu zu strukturieren und sich für die Zukunft noch breiter aufzustellen. Ansonsten gibt es im nächsten Jahr keine nennenswerten steuerlichen Änderungen, die sich stark auf die Performance der Aktionäre an der Börse auswirken könnten.
 
 

Fazit


Auch im Jahr 2018 bleiben Aktien also eine der attraktivsten Formen der Geldanlage. Während andere kaum noch dazu in der Lage sind, einen nennenswerten Geldzuwachs zu erzielen, erleben die Börsianer schon seit Jahren den stetigen Aufschwung. Man darf deshalb gespannt sein, welche Erwartungen das kommende Jahr erfüllt und ob sich die verschiedenen Prognosen der Profis tatsächlich einstellen. Diese erwarten eine weitere Steigerung des DAX über die Grenze von 13.000 Punkten, was einen neuen Höchststand in der Geschichte der deutschen Börse bedeuten würde und für wohlige Stimmung bei vielen Aktionären sorgt.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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