Die Vorwahl, mit der die beiden Kandidaten bestimmt wurden, die letztlich das Rennen um das Amt des französischen Präsidenten unter sich ausmachen, brachte ein knappes Ergebnis.

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 23.04.2012
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Bernecker Tagesdienst

Francois Hollande, Kandidat der sozialistischen Partei, konnte 28,6 % der Stimmen auf sich vereinen, der Amtsinhaber Nicolas Sarkozy kam auf 27,2 %. Umfragen hatten Hollande auf einen größeren Vorsprung hoffen lassen.


Während Sarkozy deutlich nach rechts ausgeschert ist, um Stimmen zu fischen, rückte Hollande in gleichem Maße nach links. Seine radikalen Forderungen brachten im Vorfeld reichlich Unsicherheit an die Finanzmärkte. Die Weltuntergangsstimmung, die teilweise verbreitet wird, halten wir für kräftig überzogen. Im Wahlkampf üben sich die Politiker in den Disziplinen Polemisieren und Polarisieren. Das tatsächliche Regierungsprogramm fällt in der Regel wesentlich moderater aus. Anders als von vielen Apokalyptikern vorhergesagt, wird auch der zu erwartende Sieg von Francois Hollande Europa nicht aus den Angeln heben. Bleiben Sie entspannt! 

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