Der Winter erweist sich als Wachstumsbremse

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 14.02.2011
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Bernecker Tagesdienst

Im Zusammenhang mit den Geschäftsberichten zum vierten Quartal hat in den vergangenen Wochen eine Reihe von Unternehmen darauf verwiesen, dass der harte Winter einer besseren Geschäftsentwicklung im Wege stand. Unterstützung für diese Argumentation liefern die Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt.


Im vierten Quartal legte die deutsche Wirtschaft eine Wachtumspause ein. Das vierte Quartal brachte gegenüber dem vorangegangenen Quartal einen BIP-Anstieg um 0,4 Prozent und blieb damit deutlich hinter den Zuwachsraten der vergangenen Quartale zurück. Im dritten Quartal gab es ein Plus von 0,7 Prozent zu verzeichnen, das zweite Quartal glänzte mit einem Anstieg um 2,2 Prozent. Selbst das erste Quartal 2010 brachte mit 0,6 Prozent eine höhere Wachstumsrate mit sich. Unter den äußeren Bedingungen hatte insbesondere der Bausektor zu leiden. Der Außenhandel erwies sich dagegen einmal mehr als Impulsgeber. Auch die Unternehmen leisteten mit umfangreichen Investitionen einen signifikanten Beitrag. Anlass zur Beunruhigung besteht ohnehin nicht. Die deutsche Wirtschaft ist im Gesamtjahr 2010 um 3,6 Prozent gewachsen. Im laufenden Jahr wird sich der Aufschwung aller Voraussicht nach fortsetzen. Die Prognosen lassen einen BIP-Zuwachs von 2,5 Prozent erwarten.

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