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Veröffentlicht von Redaktion "Aktionärsbrief" am 02.12.2010

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 02.12.2010:

Börsenbrief Aktionärsbrief
Aktionärsbrief

Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 1989

Der ifo-Index erreichte in der letzten Woche den höchsten Stand seit 1990, also dem Jahr der Einheit

Er liegt damit erneut deutlich über den Konsensschätzungen. Damit dürfte das Thema der „Konjunktur-Delle“ endgültig abgehakt sein.

Der deutsche Konjunkturzyklus funktioniert seit Anfang der 50er Jahre stets nach gleichem Muster: Erst kommen die Industrie und die Investitionen, überwiegend basierend auf dem Export. Dem folgt dann der Konsum. Das deutsche Konsumklima zeigt jetzt richtig Stärke. Nach Berechnungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigt das Konsumklima für Dezember einen Wert von 5,5 Punkten an. Dies ist der sechste Anstieg in Folge. Erwartet wurde nur ein Wert von 5,1 Punkten. Die Daten sind ein klarer Hinweis darauf, dass die Binnennachfrage mehr und mehr zu einer verlässlichen Stütze der Konjunktur wird, mit wahrscheinlich sehr positiven Folgen für den deutschen Immobilienmarkt. Der deutsche Wohnimmobilienmarkt steht vor einer Renaissance. Was Sie nebenstehend für den europäischen Immobilienmarkt erkennen, ist beeindruckend. Sämtliche Eurostaaten haben in den vergangenen 10 Jahren einen boomenden oder jedenfalls sehr positiven Markttrend für Immobilien gezeigt. Die große Ausnahme ist Deutschland. In den meisten Euroländern wurden mit den niedrigen Euro-Zinsen Möglichkeiten geschaffen, die es seit 100 Jahren nie gab. Dies führte zu einem Immobilienboom, der noch zusätzlich durch steuerliche Privilegien unterstützt wurde. Daraus resultierte ein Überangebot. In Deutschland gab es diesen Hype nicht. Rechnen Sie deshalb mit einem grundsätzlichen Wandel im Immobilienmarkt, speziell im Wohnungsmarkt. Wie genau dies verlaufen wird, ist noch nicht hinlänglich klar. Der Immobilienmarkt ist börsenseitig auch schwer zu greifen. Dennoch gibt es Möglichkeiten (Seite 4). Klar ist: Wohnungen und Häuser sind neben Aktien das einzige richtige und mögliche reale Asset. Im Vergleich zu allen Ländern in der Eurozone werden die deutschen Immobilien nach Qualität, Größe und Lage etc. fast doppelt so hoch einzuordnen sein wie die Objekte in den Nachbarstaaten. Ein wichtiges Indiz für diese Trendwende hatten wir bereits dargelegt. Die Nachfrage nach Baufinanzierungen steigt rasant an. Allein die Commerzbank vermeldete einen Anstieg um 40 %, während die Volks- & Raiffeisenbanken den höchsten Bestand an privaten Baufinanzierungen seit 5 Jahren vermelden.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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