Börsenphrasen auf dem Prüfstand: Was ist dran an „sell in may and go away“?

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 08.06.2011
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Bernecker Tagesdienst

Alle Jahre wieder stehen die Anleger vor der Frage: Lohnt es sich, wie es das vielbemühte Sprichwort nahelegt, die Depots zum Ende des Frühjahres zu räumen, oder gilt es Ruhe zu bewahren? Blickt man auf die historische Entwicklung des S&P 500, ergibt sich ein gemischtes Bild. Zumindest der Monat Juni brachte den Anlegern in den vergangenen sechs Jahrzehnten nichts ein. Zieht man allein den Zeitraum seit 1990 heran, war die durchschnittliche Entwicklung des Index sogar negativ. Wer im Juli Aktien im Depot hatte, dürfte dies hingegen in der Vergangenheit nur selten bereut haben.


 

Die Graphik zeigt, dass - zumindest in der jüngeren Vergangenheit - der August aus Sicht der Anleger den kritischsten Monat darstellt. Auch in diesem Jahr dürfte die Berichtssaison im Juli wieder Impulse liefern. Um den Abwärtstrend an den Aktienmärkten zu stoppen, bedarf es allerdings der Unterstützung von der Konjunkturfront. 

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