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Veröffentlicht von Redaktion "BÖRSE am Sonntag" am 13.06.2010

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 13.06.2010:

Börsenbrief BÖRSE am Sonntag
BÖRSE am Sonntag

Weimer Media Group GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2000

Autowerte starten durch

Autoaktien gehörten in der vergangenen Woche zu den Werten mit den größten Gewinnen. Der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts (+5%) als Gradmesser für den Sektor, zeigte damit erneut Stärke im Branchenvergleich.

Für Rückenwind sorgten zum einen sehr gute Absatzzahlen der deutschen Autobauer im Mai. Bei Daimler kletterten die Pkw-Verkäufe (Mercedes-Benz Cars) zum Vorjahresmonat um 13,8% auf 110.700 Fahrzeuge. BMW verbuchte mit seinen Marken (BMW, Mini, Rolls-Royce) ein Plus von 10,8% auf 120.843 Stück. Die Bayern profitierten dabei auch von kräftigen Zuwächsen in China, wo sich die Verkaufszahlen auf knapp 14.000 Autos mehr als verdoppelten. Das Reich der Mitte gilt als Wachstumsmarkt schlechthin. So auch für Volkswagen, für die China bereits der wichtigste Absatzmarkt ist. Der Konzern will dort weiter zulegen. Er rechnet schon in ein bis zwei Jahren mit einem Absatz von zwei Millionen Autos im Jahr. Das ursprünglich für 2018 vorgegebene Ziel dürfte nach den Worten des China-Chefs bereits in naher Zukunft und damit deutlich früher als bisher erwartet erreicht werden. In diesem Jahr will man in China mindestens ähnlich oder schneller als der gesamte Markt wachsen. Erwartet wird ein Absatzplus von mehr als 20%. 2009 verkaufte Volkswagen 1,4 Mio. Autos in China. Sehr fest präsentierte sich jüngst auch der Zulieferer Continental, nach positiven Äußerungen des Vorstands zur Geschäftsentwicklung. Neben den positiven spezifischen Firmennachrichten profitierten die Autowerte von dem seit Wochen schwächelnden Euro. Dies könnte insbesondere für die beiden Oberklassenhersteller Daimler und BMW, für die der US-Markt sehr wichtig ist, vorteilhaft sein. Aus charttechnischer Sicht kratzte der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts jüngst an der flachen Abwärtstrendlinie seit August 2009.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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