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Veröffentlicht von Redaktion "Der ChartTrader" am 09.01.2011

Auszug "Der ChartTrader" vom 9.1.2011

Auszug "Der ChartTrader" vom 9.1.2011

DAX Seit seinem Hoch im Dezember hat der DAX bis in die Region von 6.900 Punkten nachgegeben, in der eine Unterstützung durch frühere Hochpunkte vom November angedeutet wird. Doch auch Ausbruchsversuche nach oben sind durch Kerzendochte zu erkennen. Diese wurden schnell durch Verkaufsdruck korrigiert, der dem Index die Rückkehr auf ein Niveau über 7.000 Punkte bisher nicht erlaubt hat. Derweil zieht sich der MACD weiter zurück und liefert damit einen zusätzlichen Grund, nicht long einzusteigen.

DJ Commodity Index Zum Jahresbeginn wollen wir einen Blick auf die Situation im Rohstoffmarkt werfen und verwenden hierzu den Chart des DJ Commodity Index. Er zeigt einen äußerst stabilen Aufwärtstrend, der innerhalb eines Trendkanals verläuft. Die Rückkehr von der Kanalobergrenze seit Ende Dezember hat den Kurs auf ein Unterstützungsniveau geführt, während der MACD gerade erst eine Wende einleitet und damit weiteren Korrekturdruck erzeugt. So könnte sich der Index noch über die gesamte Kanalbreite bis zu 150 Punkten zurückziehen. Platin Der Preis von Platin unterlag im Dezember erneut einem starken Anstieg, durch den jedoch noch der vorherige Kursverlust vom November ausgeglichen wurde. Zur Eroberung neuer Hochs fehlte den Anlegern der Mut. Seitdem ist der Kurs nun auf die unterstützende Trendlinie zurückgefallen und könnte abermals Richtung 200- Tage-Linie driften oder stürzen. Dabei ergibt sich die Chance auf eine Formation, die von vielen als Doppeltop identifiziert werden könnte. Das würde Platin auf längere Sicht begrenzen. adidas Zum Jahresbeginn erleben vor allem gut gelaufene Aktien manchmal deutliche Rücksetzer. Dann kommt es darauf an, diejenigen Kandidaten zu finden, die nachhaltiges Wachstumspotenzial haben. adidas könnte zu ihnen zählen. Denn die Marken des DAX-Wertes sind in internationalen Märkten gut eingeführt. Zudem will das Unternehmen seine Marktanteile in den nächsten Jahren noch vergrößern. Eine Kursschwäche könnte daher für den Aufbau einer Position genutzt werden, bevor es langfristig weiter nach oben geht. Allianz Finanzwerte waren in den letzten Monaten nicht gerade die Lieblingskinder der Börsianer. So konnte auch die Allianz- Aktie nur moderat zulegen und kämpft weiterhin mit Hochpunkten, die zwischen 90 und 95 Euro eine Widerstandszone darstellen. Letzte Woche schien es schon so, als würde sich der Kurs an einem neuerlichen Ausbruch versuchen, wobei eine steigende Trendlinie von unten stützt. Doch noch besteht die Möglichkeit, auf das zukünftige Ausbruchsszenario zu setzen. Continental Gute Kursgewinne und ein Jahreshoch für 2010 über 65 Euro kennzeichnen das Chartbild von Autozulieferer Continental. Im Dezember ging der Kurs jedoch auf unter 60 Euro zurück und landete letzte Woche auf einer Unterstützungslinie, deren Unterschreiten einen weiteren Kursverlust bis 50 Euro ermöglichen würde. Das sollte die Anleger derzeit nur freuen, denn mit der Automobilindustrie dürfte sich auch Continental weiter nach oben schwingen und so einen Einstieg bieten. Metro Dem Kurs von Metro ist deutlich anzusehen, ab welchem Zeitpunkt die Anleger auf das Weihnachtsgeschäft gesetzt haben und wann sie damit begonnen haben, ihr Geld wieder abzuziehen. Die Aktie lief im November aus ihrem Aufwärtstrendkanal hinaus und muss diese Übertreibung nun mit einer Korrektur bezahlen. Dabei bietet sich die Marke von 50 Euro als Landeplatz an, unter dem bei 47 Euro die 200-Tage-Linie als weiteres Auffangnetz aufgespannt ist.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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