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Veröffentlicht von Redaktion "Der ChartTrader" am 31.10.2010

Auszug "Der ChartTrader" vom 31.10.2010

Auszug "Der ChartTrader" vom 31.10.2010

DAX Der Chart zeigt, wie der DAX nach seinem erheblichen Anstieg in den Vorwochen nun auf der Stelle tritt. Seit Überschreiten von 6.600 Punkten bilden sich Dochte an den Kerzen, die den Rückzug dokumentieren, sobald sich der Kurs nach oben bewegen möchte. Dabei bildet sich bei 6.550 Punkten eine Unterstützung, auf der der DAX seitwärts läuft. Von unten nähert sich die steigende Trendlinie, die bei 6.500 Punkten eine weitere Absicherung darstellt. Doch der MACD könnte bald ein Short-Signal liefern.

TecDAX Während die Blue Chips auf der Stelle treten, entwickelt sich der TecDAX weiter positiv. Dabei konnte er sich letzte Woche weiter von der Trendlinie absetzen, die bei 810 Punkten einen übergeordneten Aufwärtstrend begrenzt. Innerhalb eines Trendkanals scheint zwar noch Platz zu sein, doch die Indikatoren zeigen bereits eine Übertreibung an und im MACD ist mit einer Wende bzw. Divergenz zu rechnen. Dann könnte die durchbrochene Trendlinie als Unterstützung dienen, wenn der Kurs zurückkommt. EUR/GBP Nach einem mustergültig verlaufenen Doppelboden im Sommer hat der Euro seine Aufwärtsbewegung bis auf 0,89 britische Pfund fortgesetzt. Im Bereich einer steigenden Trendlinie fand dann eine heftige Gegenbewegung statt, die am Freitag auf einer fallenden Linie bei 0,78 Pfund endete. Während das Durchbrechen der roten Linie einen bullishen Ausbruch darstellt, bekräftigt die grüne Linie die Stärke des britischen Pfund. Nach unten wäre noch bis 0,86 Pfund Platz, bevor es für den Euro weiter nach oben gehen kann. Kaffee Im Chart des Kaffee-Futures konnte man dieses Jahr bereits zwei hilfreiche Divergenzen entdecken, die jeweils zu einer Kurswende führten. Auch in der aktuellen Aufwärtsbewegung widerspricht der Stochastik-Indikator wieder dem Kurs. Doch dieses Mal ist die Divergenz noch nicht so stark ausgeprägt. Der Preis für Kaffee steigt daher eventuell noch weiter, könnte dabei jedoch bereits an Kraft verlieren. Die Preisschwelle von 200 Dollar dient als natürliche Grenze, von der aus ein Rückfall auf 180 Dollar starten könnte, falls den Bullen die Luft ausgeht. Daimler Fahrzeughersteller hatten letzte Woche ein leichtes Spiel. Daimler bildete da die Ausnahme. Denn der Kurs stieß bei 50 Euro an, während die Indikatoren Verkaufssignale lieferten. So drehte die Aktie und fiel auf fast 46 Euro zurück. Eine Fortsetzung dieser Bewegung könnte den Wert auf 44 Euro drücken. Die steigende Trendlinie, die derzeit mit der 200-Tage-Linie zusammenfällt, kreuzt demnächst 40 Euro und würde dort eine besonders stabile Unterstützung bieten.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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