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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 02.10.2014

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 02.10.2014:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Aktien und Zinsen wie erwartet

Betrachten wir uns die vergangenen Handelstage, so sehen wir an den Standardaktienmärkten und bei den Anleihen/Zinsen die Bewegungen, die ich erwartet habe (Bericht).

Die Standardaktienmärkte geben nach und das Feuer scheint erst einmal raus zu sein. Viele der Nebenwerteindizes haben diese Schwäche im Vorfeld angedeutet und die Marktbreite war auf den Höchstständen nicht mehr vorhanden.

Der S&P Index hielt sich lange Zeit sehr gut, geht nun jedoch auf in die Knie. Technisch könnte der Index in den Bereich von 1.900 Punkte fallen. Dort verlaufen die 200-Tagelinie, sowie eine Unterstützung von Anfang August.

Es fällt auf, dass die Marktteilnehmer nervöser werden, was sich am deutlich gestiegenen VIX (Volatilitätsindex) bemerkbar macht. Er hat mit der Abwärtsbewegung das Niveau vom August bereits erreicht. Würde der VIX über 17 Punkte steigen (unten im Chart) würde dies auf erhöhten „Stress“ im Markt hindeuten. Auffällig sind auch die anziehenden Umsätze in der Abwärtsbewegung. 


Quelle: www.stockcharts.com 

Die Anleger suchten gestern die sicheren Häfen. Zum Teil konnte sich der Goldpreis gut behaupten, doch der größte Profiteur war der Anleihesektor. Die Anleihekurse stiegen und die Renditen fielen deutlich!

Die 10-jährigen Staatsanleihen gaben fast 0,10% ab, was eine extrem starke Bewegung ist. Blicken wir nun auf die Renditen, so war die Aufregung um steigende Zinsen anscheinend wie erwartet total überzogen: 


Quelle: www.stockcharts.com 
 

Fazit:

Die jüngsten Bewegungen bestätigen meine Einschätzung aus der vergangenen Woche. Die Aktienmärkte schwächeln und die Zinsen fallen wieder. Genau die Bewegungen, die das Gros der Analysten nicht vorhergesagt haben, treffen also ein. 
 

Die Abwärtsdynamik beim Gold nimmt deutlich ab und es sieht nach einer Stabilisierung aus. Die Indikatoren stehen ganz kurz vor einer entscheidenden Richtungsänderung.

Sollte der Goldpreis es in dieser Bewegung schaffen, die 1.240 USD zu überwinden, rechne ich weiterhin mit einem Short-Squeeze der allerfeinsten Sorte. 



Auch der Silberpreis übt sich an einer Bodenbildung. Ein erster positiver Effekt würde sich bei der Zurückeroberung der 17,50 USD Marke ergeben. Bei 18 USD liegt die nächste wichtige Marke: 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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