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Veröffentlicht von Redaktion am 12.04.2011

Werden Aktien durch die Zinswende unattraktiv?

Werden Aktien durch die Zinswende unattraktiv?

Die lockere Geldpolitik der Notenbanken hat die Finanzmärkte in den vergangenen Jahren zweifelsohne beflügelt. Der Umkehrschluss, wonach man von Aktien in Zeiten steigender Zinsen zwingend meiden sollte, ist allerdings falsch.

 

Anleger neigen dazu, in Zyklen, die von steigenden Zinsen geprägt sind, auf bestimmte Branchen zu setzen. Zinserhöhungen geht meist eine kräftige wirtschaftliche Aufschwungphase und ein deutlicher Anstieg der Inflationsrate voraus. Vor allem Unternehmen, die Jahr für Jahr eine üppige Dividende ausschütten, werden in den kommenden Monaten in den Fokus der Anleger rücken.

Mit Tagesgeld und Festgeld ist angesichts des noch immer außerordentlich niedrigen Zinsniveaus unter dem Strich kein Kapitalzuwachs zu erwirtschaften. Bei Anleihen hat sich das Chance/Risiko-Verhältnis in den vergangenen Monaten eingetrübt. Bei einer Reihe von Unternehmen fällt die Dividendenrendite inzwischen höher aus als die Verzinsung der Anleihen. Der Tabakkonzern Imperial Tobacco und der britische Pharmakonzern AstraZeneca sind zwei Beispiele. Gefragt sein werden auch die Aktien von Unternehmen aus dem Finanzsektor. Banken profitieren typischerweise von einer steigenden Inflationsrate. Auch ein Blick auf den Energiesektor und die Rohstoffbranche dürfte sich lohnen. Von der Devise „Finger weg von Aktien“ sollten Sie sich allerdings verabschieden. 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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