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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 25.02.2014

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 25.02.2014:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Taktisches Muster spricht für Gold

Gestern haben wir Ihnen diverse taktische Stärkesignale für den Edelmetall- und Minensektor aufgezeigt. Ein weiterer wichtiger Indikator ist das Verhältnis der Standardaktienmärkte (Dow Jones) zum Goldpreis. Die große Trendwende in der Ratio vom Dow zum Gold sahen wir im Jahre 2000. Die Aktien erreichten im Vergleich zum Gold einen neuen Hochpunkt und die 20 Jahre anhaltende Aktienrallye wurde beendet. Gleichzeitig endete die 20 Jahre bestehende Goldbaisse. Nachfolgend die Dow-Gold-Ratio seit 1980:


 

Nachdem der Goldpreis den DOW JONES seit der Jahrtausendwende bis 2011 deutlich geschlagen hat, sahen wir von 2011 – 2013 eine starke Gegenbewegung. Die Aktienmärkte schossen nach oben, während Gold vom vorläufigen Hoch deutlich korrigierte. Diese Stärkephase der Aktien könnte nun im Verhältnis zum Goldpreis beendet sein. Ende 2013 erreichte die Ratio einen Stand von 14.

Seitdem geht es wieder bergab, sprich Gold läuft besser als der DOW JONES. Der steile Aufwärtstrend wurde gebrochen und die total überkaufen Indikatoren haben zugunsten von Gold gedreht: 


 

Läuft die Ratio gemäß den bisherigen Mustern, so müsste sie in den Bereich von etwa 2 oder 1 fallen. Dies würde bedeuten, dass man mit einer bzw. zwei Unzen Gold einen DOW JONES kaufen kann (z.B. Ratio 2 = DOW 10.000 Punkte und Gold 5.000 USD je Unze).

Vom Zeitraum betrachtet, sollte die aktuelle Phase bis etwa 2020 andauern, was für uns noch gute sechs Jahre bedeutet. Die typischen Verlaufsmuster solcher Hausse-Phasen sind in allen Märkten vergleichbar.

Zunächst kommt eine Stärkephase, bei der meist nur das erste smarte Geld einsteigt (2000 – 2006). Anschließend kommt die Bekanntheitsphase, bei der das Investoreninteresse zunimmt und die erste starke Aufwärtsbewegung startet. In dieser Phase kommt es zu Ausverkäufen. In meinem Vortrag auf der Edelmetallmesse 2012 bin ich auf diese Phase konkret eingegangen. Der Markt läuft gegen eine „Wall of Worry“ und die Medienstimmung schlägt plötzlich um.

Diese „Wall of Worry“ Phase haben wir im Idealfall von 2011 – 2013 gesehen mit dem Sell-Off beim Gold, Silber und den Minenaktien. Üblicherweise werden solche Phasen auch mit Bärenfallen beendet. Sprich es werden wichtige technische Marken kurzfristig unterschritten um die letzten investierten aus dem Markt zu quetschen. Dies haben wir mit den extremen Ausverkäufen beim Gold und besonders bei den Minenaktien eindrucksvoll gesehen (Angst).

Dann beginnt allerdings erst die Endphase eines Haussemarktes. Die Medien springen auf, es herrscht Enthusiasmus, welcher letztendlich in Gier endet und die Preise auf fundamental nicht mehr nachvollziehbare Höhen treibt. Hier wird es dann Zeit auszusteigen! Wenn jeder rät, Gold zu kaufen und Gold als das Allheilmittel mit Mega-Potential auf der Kaufliste hat, muss man verkaufen! Gier und Angst treiben die Menschen an und sind an der Börse die schlechtesten Ratgeber! 

Im Nachfolgenden Chart sind die Phasen entsprechen aufgeführt und stimmen mit unseren Recherchen und Zukunftsprojektionen super überein. Auch vom Zeitraum her gesehen erstreckt sich die Haussephase auf den genannten 20- Jahreszeitraum: 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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