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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 16.05.2014

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 16.05.2014:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Stagnierende Wirtschaft und steigende Inflation

Die jüngsten US-Daten zeigen die gefährliche Mischung einer stagnierenden Wirtschaft und einer anziehenden Inflation. Diesen Zustand bezeichnet man als Stagflation.

Noch sind die Daten zu dünn, um dies mit Sicherheit bestätigen zu können, doch im Grunde spricht vieles für dieses Szenario. Bei einer Stagflation ist die Wirtschaft nicht in der Lage, die vorhandenen Kapazitäten höher bzw. voll auszulasten  zu hohe Kapazitäten bei zu geringer Nachfrage. Betrachten wir uns die Unternehmenszahlen vieler US-Unternehmen so zeigt sich dieser Trend schon seit längerem.

Die Umsätze können nicht mehr deutlich gesteigert werden, lediglich die Gewinne der Unternehmen werden durch Kosteneinsparungen, Effizienzsteigerungen oder durch Aktienrückkäufe (Verringerung der ausstehenden Aktien und somit Steigerung des Gewinns pro Aktie) angehoben. Dieses Phänomen können wir bei vielen der US- Schwergewichte feststellen und zusätzlich wird das vorhandene Kapital nicht in neue Kapazitäten investiert, sondern meist zum Aktienrückkauf verwendet. 



Ein sehr passender Beitrag zu diesem Thema wurde gestern vom Wall- Street-Experten Markus Koch veröffentlicht.

Passend hierzu nochmals ein Blick auf die Renditen in den USA. Gestern setzte sich der Abwärtstrend der Renditen bzw. der Aufwärtstrend der Anleihen fort. Die Rendite für die 30-jährigen US-Staatsanleihen ist auf 3,37% gefallen und hat somit seit dem Jahreswechsel deutlich verloren: 



Ähnlich sieht es bei den 10-jährigen Papieren aus. Die Rendite lag gestern zum Handelsende bei 2,502%. 2,50% ist als wichtige psychologische Marke zu nennen! 



Abschließend noch eine weitere interessante Grafik/Statistik zum Thema fairer Wert des Goldes bzw. wie sehen die Fondsmanager Gold auf dem aktuellen Niveau. Die Bank of America und Merrill Lynch befragen jeden Monat internationale Fondsmanager zu diversen Investmentthemen und deren Einschätzung der Lage. Seit Anfang 2008 wurde auch Gold in diese Umfrage integriert. Die Fondsmanager geben an, ob sie Gold beim aktuellen Preis als über- oder unterbewertet ansehen. Dies ist ein recht guter Sentiment-Indikator und lässt auch darauf schließen, ob Gold bei dem aktuellen Preis eher gekauft oder verkauft wird. 



Der Goldpreis kam nach dem Anstieg am Vortag gestern wieder unter Druck. Auslöser war erneut ein schneller Kursrutsch am frühen Handel in New York, wie wir ihn schon gewohnt sind. Auffällig ist aber, dass diese Angriffe nicht mehr die volle Wirkung zeigen. Dies ist schön an dem folgenden Goldpreischart (90 Minuten Chart seit 07.05.2014) zu sehen. Die Attacken sind vorhanden, jedoch bilden sich immer höhere Tiefs aus: 



Dies ist auch im Tageschart gut zu erkennen: 



 

Es ist ohne Frage keine einfache Zeit und nervig, dass die Ausbruchsversuche nach oben immer wieder mit derartigen Attacken unterbunden werden. Doch diese verlieren an Kraft und es wird aus unserer Sicht der Ausbruch nach oben vorbereitet.

Lassen Sie sich also von den Tagesschwankungen nicht beunruhigen, im langfristigen Chartbild steht eine deutliche Aufwärtsbewegung an.

Goldpreis auf monatlicher Basis: 



 

Wie bereits gestern erwähnt, sollten es die gut aufgestellten Goldproduzenten sein, die von einem Ausbruch des Goldes als erstes profitieren. Nachfolgend deshalb nochmals der aktuelle Überblick zu unseren Favoriten:

RESOLUTE MINING (794836) 






 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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