Spanien und Italien kommen ohne Probleme an frisches Geld

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 11.01.2012
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Bernecker Tagesdienst

Auf ein solches Signal haben die Marktteilnehmer gewartet. Mit Spannung wurde in den vergangenen Tagen auf die für heute angesetzten Anleihe-Auktionen in Spanien und Italien hingefiebert. Während Italien darauf gehofft hat, 12 Mrd. € einzunehmen, hatte sich Spanien im Vorfeld einen Erlös in Höhe von fünf Mrd. € zum Ziel gesetzt.


 

Im Fall von Italien wurde die angestrebte Summe eingenommen, Spanien erlöste mit 9,98 Mrd. € sogar nahezu das Doppelte dessen, was man sich erhofft hatte.

Die hohe Nachfrage ist ein gutes, die deutlich zurückgegangenen Renditen sind ein noch besseres Signal. Offenbar geben die Banken, die ihr Kapital in den vergangenen Monaten bevorzugt bei der EZB geparkt hatten, ihre Zurückhaltung langsam auf und stocken ihre Anleihen-Depots auf. Überbordende Euphorie ist indes fehl am Platze, es ist noch ein weiter Weg zu gehen. Erst die kommenden Auktionen zeigen, ob der Trend nachhaltig ist. 

 

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