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Veröffentlicht von Redaktion "BÖRSE am Sonntag" am 05.12.2010

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 05.12.2010:

Börsenbrief BÖRSE am Sonntag
BÖRSE am Sonntag

Weimer Media Group GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2000

So veredeln Sie Ihr Depot

Gold wird sich Expertenmeinungen zufolge künftig weiter verteuern. An diesem Trend können Anleger mit ETCs, Zertifikaten, Fonds und Aktien partizipieren. Nachfolgend erfahren Sie, wo sich der Einstieg lohnt.

Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis in der Spitze um respektable 30% gestiegen. Diese Entwicklung sorgt für gute Laune bei Goldinvestoren. Ebensolche werden auch in Zukunft allen Grund zur Freude haben. Schließlich prognostizieren zahlreiche Fachleute weitere Preiszuwächse bei dem gelblich glänzenden Edelmetall. Goldexperte Walter K. Eichelburg erwartet beispielsweise bis Ende 2011 einen Goldpreis von 1.800 US-Dollar. Und Analysten der US-Bank Goldman Sachs haben im Oktober dieses Jahres einen Preisanstieg auf 1.650 US-Dollar innerhalb von zwölf Monaten prognostiziert. Dan Brebner, Analyst der Deutschen Bank in London, zeigte sich nicht ganz so optimistisch – im September rechnete er bei Gold lediglich mit einer Verteuerung auf US-1.550 Dollar im Laufe des kommenden Jahres. Aber auch dieses Preisziel liegt deutlich über dem aktuellen Goldpreis von rund 1.392 US-Dollar (Stand 03.12.). Fundamental und charttechnisch ist alles im grünen Bereich Von großer Bedeutung ist aus Anlegersicht, dass die Goldpreisprognosen der Experten nicht aus der Luft gegriffen sind, sondern auf nachvollziehbaren Fakten beruhen. Zu denen zählen unter anderem die expansive Geldpolitik der US-Notenbank und der damit einhergehende Wertverfall des US-Dollars in Relation zu anderen Währungen. Zudem spricht die Furcht vor einer erneuten Rezession in Amerika für einen weiteren Goldpreisanstieg. Des Weiteren verkaufen immer mehr Investoren Anleihen, die nur mickrige Renditen bieten, und investieren den Erlös in Gold. Vor diesem Hintergrund dürfte sich der Höhenflug des Goldpreises auf jeden Fall fortsetzen, zumal dessen intakter charttechnischer Aufwärtstrend auf eine solche Entwicklung hindeutet. Angesichts dieser Perspektiven ist eines klar: Goldinvestments dürfen in keinem Depot fehlen. Solide Basisinvestments Für langfristig orientierte Anleger eignet sich beispielsweise der von ETF Securities lancierte ETFS Physical Gold (ISIN DE000A0N62G0), der zu den sogenannten Exchange Traded Commodities (ETCs) zählt und dessen Vermögen vollständig in physisches Gold investiert ist. Letzteres ist der Grund dafür, dass der ETC die Entwicklung des Goldpreises nahezu im Verhältnis 1:1 abbildet. Während der Börsenhandelszeiten können Anteile des ETFS Physical Gold an den deutschen Parkettbörsen und auf Xetra gekauft beziehungsweise verkauft werden. Der Spread zwischen dem Geldund Briefkurs beträgt bei dem ETC in der Regel nur 0,07 Euro. Ebenfalls positiv zu werten ist die niedrige jährliche Verwaltungsgebühr von 0,39%. Der ETC ist allerdings nicht währungsgesichert. Infolgedessen kann eine starke Abwertung des Dollars im Vergleich zum Euro die Performance des ETCs schmälern. Eine gehedgte Alternative für Anleger, die das Währungsrisiko vermeiden, aber dennoch von der Goldpreis-Rallye profitieren möchten, wäre zum Beispiel der db Physical Gold Euro Hedged ETC (ISIN DE000A1EK0G3). Auch das währungsgesicherte Gold-Partizipationszertifikat von der Commerzbank (ISIN DE000CB24589) ist eine interessante Option. Für die Absicherung gegen das Währungsrisiko fallen bei diesem Finanzprodukt nur geringe Kosten an.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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