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Veröffentlicht von Redaktion am 05.04.2011

Schwache Handelsumsätze machen den Banken das Leben schwer

Schwache Handelsumsätze machen den Banken das Leben schwer

Schon das vierte Quartal des vergangenen Jahres zeichnete sich durch vergleichsweise niedrige Handelsumsätze an den Aktienmärkten aus. Im ersten Quartal dürfte sich dieser Trend fortgesetzt haben. Zwar kam es im Zusammenhang mit der Nuklearkatastrophe in Japan zwischenzeitlich zu einer deutlichen Belebung des Aktienhandels, unter dem Strich wird es allerdings zum vierten Mal in Folge ein Quartal mit einem rückläufigen Handelsaufkommen geben.

 

Für die großen Investmentbanken, die von einer regen Handelstätigkeit leben, sind dies keine guten Nachrichten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es im Zusammenhang mit den Quartalszahlen zu einigen negativen Überraschungen kommen wird, ist gestiegen. Die Gewinnschätzungen für Goldman Sachs und Co. sind in den vergangenen Wochen deutlich reduziert worden. Im Schnitt rechnen Analysten gemessen am entsprechenden Vorjahresquartal mit einem Rückgang des Gewinns je Aktie um rund ein Viertel.

Auch im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren und der Abwicklung von Übernahmen sind die goldenen Zeiten zunächst einmal vorbei. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres lag das Gesamtvolumen aller weltweit getätigten Übernahmen bei 386 Mrd. Dollar. Im vierten Quartal waren es noch 495 Mrd. Dollar, im ersten Quartal 2010 immerhin 436 Mrd. Dollar. Es spricht also wenig dafür, dass sich die Aktien aus dem Bankensektor auf absehbare Zeit besser entwickeln als der Gesamtmarkt. 

 


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