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Veröffentlicht von Redaktion "zertifikate kompakt" am 04.06.2010

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 04.06.2010:

Börsenbrief zertifikate kompakt
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Weimer Media Group GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2000

Sale Salabim

Geht es ums Verkaufen, scheinen manche Menschen echte Naturtalente zu sein, die selbst in Alaska noch KühlschraÅNnke unters Volk bringen könnten. Auch wenn es nicht jedermanns Sache ist, marktschreierisch die eigenen Waren oder Talente anzupreisen, so finden wir uns alle gelegentlich in Verkaufssituationen wieder. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn wir unseren eigenen Standpunkt in einer Diskussion vertreten, wenn wir unserem Chef eine neue Idee schmackhaft machen wollen oder wenn wir uns um einen Job bewerben. Aber keine Angst: Erfolgreiches Verkaufen lässt sich trainieren. Das Autorenduo Stephen C. Lundin und Carr Hagerman zeigt, wie man Verkaufserfolge aus dem Hut zaubert.

In dieser Parabel treffen wir auf Jim, der im Vertrieb eines Pharmaunternehmens arbeitet und sich selbst als guten, engagierten Verkäufer bezeichnet, allerdings gerade in einem Motivationstief steckt. Überstunden und Disziplin reichen nicht mehr, um die die gewünschten Resultate zu erzielen. So nimmt Jim sich ein paar Tage frei und reist nach London, wo er auf einen Mann trifft, der sich Top Hat nennt. Von ihm erhält er den Rat, sich an einen Straßenkünstler aus Dublin zu wenden, der unter dem bezeichnenden Namen Rattenfänger auftritt und es perfekt versteht, sein Publikum um den Finger zu wickeln. Jim hat zwar zunächst Zweifel, aber angesichts seiner mittelprächtigen Umsätze sucht er den Rattenfänger schließlich doch auf. Von dieser faszinierenden Person lernt er Überraschendes über Verkaufstechniken und Arbeitsmoral. Verkaufen kann unterhaltsam sein Schließlich geht Jim ein Licht auf, was er verändern muss, wenn er mehr Erfolg in beruflicher und privater Hinsicht und letztlich mehr Zufriedenheit erreichen will. Voller Schwung und Energie nimmt er den Wandel in Angriff und entdeckt völlig neues Potenzial in sich selbst. Zwar mag die Idee, Parallelen zwischen den Tricks eines Straßenkünstlers und den Techniken eines Verkäufers zu ziehen, zunächst etwas weit hergeholt erscheinen, doch den beiden Autoren gelingt es, ihre Analogie stimmig und überzeugend darzustellen. Die Aufmerksamkeit des Publikums zu erregen, die Zuschauer in die Performance einzubeziehen und sie während der ganzen Vorführung bei der Stange zu halten, auf unerwartete Reaktionen gefasst zu sein, Kritikern Paroli zu bieten, mit störenden Zwischenrufen adäquat umzugehen und natürlich die Show zum krönenden Abschluss zu bringen: In diesen Fähigkeiten unterscheiden sich Entertainer aus dem Show-Biz nicht wesentlich von Verkäufern der Spitzenklasse. Fazit: Egal ob besseres Selbstmarketing das Ziel ist oder die Umsetzung der Vekaufsstrategien im Job, unabhängig von der Branche – die amüsante und zugleich lehrreiche Geschichte von Jim und dem Rattenfänger dürfte kaum einen Leser unberührt lassen. Wer beim Verkaufen die nächste Stufe erklimmen will, findet hier auf unterhaltsame Art verpackte hilfreiche Ratschläge und wertvolle Tipps für das Gestalten einer eigenen „Verkaufs-Show“.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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