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Veröffentlicht von Redaktion "BÖRSE am Sonntag" am 24.01.2010

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 24.01.2010:

Börsenbrief BÖRSE am Sonntag
BÖRSE am Sonntag

Weimer Media Group GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2000

Ravensburger: Spezialist für Spielspaß

Der Vorteil langer dunkler Winterabende ist, dass sie sich perfekt für lustige Spielabende mit der Familie oder mit Freunden eignen. Auch wenn Computerspiele und Spielkonsolen auf dem Vormarsch sind, haben klassische Gesellschaftsspiele und Puzzles immer noch eine treue Fangemeinde. Das Unternehmen Ravensburger aus der gleichnamigen Stadt in der Nähe des Bodensees hat sich mit Klassikern, wie Memory oder Scotland Yard, in diesem Bereich einen Namen gemacht, den man mit neuen Erfindungen erhalten will.

Leicht ist es nicht, sich gegen die digitale Welt zu behaupten. Der Markt für Computerspiele wächst stark: Im Jahr 2008 wurde ein Plus von 18,4% erreicht. Teddys zum Kuscheln oder Bausteine, Puzzles und Autos sind bei Kindern trotzdem nicht auf dem Abstellgleis gelandet: Der Markt für klassisches Spielzeug wies immerhin ein kleines Plus von 0,7% auf. Auf Altbewährtes setzt man auch bei Ravensburger. Allerdings versucht man gleichzeitig auch, sich gegenüber neuen Trends aufgeschlossen zu zeigen. Schon seit 1883 existiert das Unternehmen, das zunächst hauptsächlich ein Buchverlag war, daneben aber auch Gesellschafts- und Kartenspiele herstellte. In den 1960er-Jahren wuchs der Spielebereich von Ravensburger stark, sodass in den 1970er-Jahren schließlich Bücher und Spiele in zwei getrennten Verlagen untergebracht wurden. Zunehmend waren Produkte aus dem Hause Ravensburger auch im Ausland erfolgreich. Einige Spiele wurden national wie international zu großen Verkaufserfolgen, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreuen. Allen voran das Suchspiel Memory, das 2009 seinen 50. Geburtstag feierte. Einer Studie zufolge kennen 91% der Deutschen das Gedächtnisspiel, bei dem es darum geht, unter lauter verdeckten Bildkärtchen passende Pärchen zu finden. Sogar Turniere und Meisterschaften im Memory-Spielen werden ausgetragen. Spaß für alle Generationen Die Spiele von Ravensburger sind unterdessen keineswegs nur Kindersache. Die Herausforderung, ein 5000-Teile-Puzzle zu bewältigen, dürfte wohl eher von Erwachsenen geschätzt werden, die das Sortieren der unzähligen bunten Teilchen als Entspannung empfinden. Ganz abgesehen von diversen Brett-, Gedulds- oder Gesellschaftsspielen, die nicht nur für Spaß und Unterhaltung sorgen. Sie können auch die mentale Fitness trainieren, wie zum Beispiel Logik, Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisvermögen – Fähigkeiten, die mit zunehmendem Alter häufig nachlassen. Der Schwerpunkt des Spieleverlags liegt aber auf kindgerechten Spielen. Denn Kinder brauchen Beschäftigungen, die einerseits Spaß bereiten und ihre Neugier stillen, die aber andererseits auch dabei helfen, Fähigkeiten, wie Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen, logisches und strategisches Denken und Kommunikation zu erlernen, Kreativität auszuleben und Spannendes über die Welt zu erfahren. Ein weiterer Effekt von Spielen: Kinder lernen, mit Grenzen und Regeln umzugehen, sich mal zu streiten oder auch Niederlagen zu verkraften. Natürlich gibt es auch Spiele, die sich für Mitspieler aller Altersklassen eignen und somit Großeltern und Enkeln gleichermaßen Spaß machen. Darüber hinaus gehören Bilderbücher für die ganz Kleinen, Lesebücher für ABC-Schützen, Lernmaterialien für den Unterricht in der Schule und Jugendliteratur zum Verlagsprogramm. Nachwuchsforscher kommen dagegen bei Experimentierkästen auf ihre Kosten. Das digitale Angebot wächst indes auch immer mehr: So ist Ravensburger auch im Internet vertreten. Zudem existiert eine Geschäftseinheit für digitale Projekte wie Computerspiele oder Spiele für Handys. Bereits 1998 wurde ein Freizeitpark in der N.he des Bodensees eröffnet, in dem natürlich Abenteuer, Spiel und Spaß für die ganze Familie im Mittelpunkt stehen. Geschaffen wurde das Spieleland von einer firmeneigenen Agentur, die auch andere Unternehmen und Einrichtungen wie Museen berät, wenn es darum geht, Freizeitaktivitäten oder Lernkonzepte so umzusetzen, dass Kinder sich davon angesprochen fühlen.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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