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Veröffentlicht von Redaktion am 06.03.2017

Privatkredit an Kreditnehmer verleihen - Darauf sollten Investoren achten

Privatkredit an Kreditnehmer verleihen - Darauf sollten Investoren achten

Immer mehr Menschen haben am Ende des Monats nicht mehr genug Geld übrig, doch auch in verschiedenen anderen Konstellationen kann sich eine vorübergehende Geldnot ergeben. Wer hier nicht zur Bank gehen und dort nach einem Kredit fragen möchte oder keinen bekommt, muss sich alternative Möglichkeiten überlegen.

An dieser Stelle kommen gemäß www.n-tv.de immer öfter private Investoren ins Spiel, doch worauf sollte man hier als Kreditgeber achten?

 

Schlechte Bonität veranlasst Menschen nach privaten Krediten zu schauen

 
Herkömmliche Kredite, die Kreditnehmer bei der Bank bekommen können, unterscheiden sich maßgeblich von denjenigen, die im Internet von privaten Investoren vergeben werden können. Während der Ansprechpartner in beiden Fällen ein völlig anderer ist, unterscheidet sich auch der komplette Ablauf der Kreditvergabe erheblich voneinander.
 
Attraktiv sind private Online-Kredite vor allem für diejenigen Menschen, die bereits über einen oder mehrere negative Schufa-Einträge verfügen und daher nicht so leicht an einen klassischen Bankenkredit kommen können. Wichtig ist jedoch, dass man als Kreditnehmer mit negativer Schufa-Bilanz genauestens die Angebote vergleicht und sich vor allem auch das Kleingedruckte in aller Ruhe durchliest. Auch sollte man sich auf entsprechenden Portalen wie www.kredite-ohne-schufa.info informieren, die hilfreiche Ratgeber zur Verfügung stellen. Nachfolgend ein paar Punkte, die bei der Vergabe von privaten Krediten auf Kreditnehmer-Seite eine Rolle spielen:
 
  • Höhe der zur Verfügung gestellten Summe
  • Anfallende Zinsen
  • Gebühren des Portals
 
An erster Stelle ist natürlich die zur Verfügung gestellte Summe interessant. Ist ein großes monetäres Bedürfnis vorhanden, wirkt sich dies nicht unbedingt positiv auf die hierfür anfallenden Zinsen aus. Das erhöhte Risiko lassen sich die jeweiligen Kreditgeber nämlich teuer bezahlen. Außerdem fallen auch noch Gebühren für das Portal an, wenn der Deal zustande kommt.
 

Auswahl des richtigen Portals ist auch für Kreditgeber ein essenzieller Punkt

 
Junger Mann recherchiert im Internet und hält ein Smartphone in der Hand
Bild: Bevor man sich für ein Portal entscheidet, sollten umfangreiche Vergleiche durchgeführt werden.
Bildquelle: Chinnapong – 407179981 / Shutterstock.com


Was für die Kreditnehmer ein sehr wichtiges Element ist, ist nicht minder wichtig für Kreditgeber. Die Rede ist von der Auswahl des richtigen Portals. Wer hier schludert, kann später eine böse Überraschung erleben. Da nämlich gerade in diesem Sektor mitunter sehr viel Geld involviert ist respektive viel damit verdient werden kann, tummeln sich auf dem Markt leider auch immer mehr schwarze Schafe. Entsprechende Portale sind darüber hinaus auch nicht immer bereits auf den ersten Blick erkennbar, sondern offenbaren ihre kriminellen Absichten erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Seriöse Portale erkennt man hingegen an Faktoren wie den nachstehenden:
 
  • Etablierung am Markt
  • Allgemein gute Kundenmeinungen
  • Gültiges und vollständiges Impressum
  • Kontaktmöglichkeiten und Support
 
Bevor man über eine entsprechende Seite eine Investition in ein bestimmtes Projekt erwägt, sollte man sich erst einmal tiefgreifender über den Anbieter informieren. Dabei sollte beantwortet werden, wie lange das Unternehmen schon am Markt ist und wie die bisherigen Meinungen anderer Kunden ausgefallen sind. Außerdem ist gemäß www.computerbetrug.de generell darauf zu achten, dass die Firma ein gültiges und vollständiges Impressum aufweist, was absolut essenziell für jedes seriöse Unternehmen ist. Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss darüber, in welchen Punkten sich seriöse Portale beispielhaft voneinander unterscheiden:
 
Anbieter Kreditrahmen Gebühren Mindestanlage
Smava 1000 - 50.000 Euro 2,5 – 3 % 250 Euro
Auxmoney 1000 - 25.000 Euro 2,95 % fix 25 Euro
 
 

Risiken müssen als Investor genauestens geprüft und abgewogen werden


Verlust des Kapitals
Bild: Wer als Investor nicht weiß, was er tut, steht am Ende selbst mit leeren Taschen da.
Bildquelle: Jinga – 152149322 / Shutterstock.com


Für Investoren stellt sich bei privaten Krediten zunächst einmal die Frage nach dem Ziel des Ganzen. In der Regel wollen Privatleute, die über eine Kreditvergabe an fremde Personen nachdenken, mit ihrem Geld mehr anfangen, als dies auf dem Konto oder Sparbuch bei niedrigen Zinsen verpuffen zu lassen. Privatkredite sind deshalb attraktiv, weil sie eine vergleichsweise hohe Rendite versprechen, die so nur mit wenigen alternativen Anlageformen realisiert werden kann.
 
Der Nachteil dieses Systems ist allerdings, dass man sich als Investor über das permanente Risiko des Geldverlusts bewusst sein muss. Deshalb gilt es stets, natürlich bereits im Vorfeld die Risiken genauestens abzuwägen respektive zu überprüfen. Hierzu ist es empfehlenswert, sich eine persönliche Checkliste zusammenzustellen, die zumindest ein paar Basis-Aspekte enthalten sollte:
 
  • Vertrauenswürdigkeit des Kreditnehmers
  • Art des Projekts und Erfolgschancen
  • Schlüssigkeit des Kreditbedarfs
  • Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung
 
Zunächst gilt es, die Frage zu klären, wie vertrauenswürdig der künftige Kreditnehmer wirkt. Für welchen Zweck wird das Geld benötigt und wie beurteilen Sie die Erfolgschancen des Projekts, sofern es sich um ein Start-Up handelt? Wenn Sie der Meinung sind, dass der Kreditbedarf sich als schlüssig darstellt, sollte darüber hinaus noch evaluiert werden, als wie wahrscheinlich eine zeitnahe Rückzahlung angesehen wird.
 
 

Verhinderung des totalen Verlusts kann leicht per Split realisiert werden

 
Alle soeben genannten Hilfen haben nur das primäre Ziel, Ihr Kapital als Investor vor einem totalen Verlust zu schützen. Leider kann man sich bei privaten Krediten nie sicher sein, dass man auch tatsächlich das Geld samt Zinsen zurückerhält. Eine gute Methode, um sich auch langfristig vor einem totalen Verlust seines Kapitals zu schützen, ist laut www.handelsblatt.com die Durchführung eines Splits bei der Investition. Mit anderen Worten sollten Sie also nicht das gesamte Kapital, das Sie investieren wollen, in ein einziges Projekt stecken, sondern lieber ein kleines Portfolio kreieren, wo mehrere Projekte enthalten sind. Dadurch wird sichergestellt, dass ein Fehler respektive eine Fehleinschätzung nicht direkt das Ende bedeutet. Leider hat die Splitting-Methode trotz der erwähnten Vorteile auch ein paar Nachteile:
 
  1. Es können nur kleinere Beträge investiert werden
  2. Rendite fällt somit geringer aus
  3. Mehr Zeit muss geopfert werden
 
Um das Risiko weiter einzudämmen, sollte ein privater Anleger neben dem Split außerdem die Bonität des potenziellen Kreditnehmers sorgfältig prüfen und das bisherige Zahlungsverhalten genauer unter die Lupe nehmen.
 
 
 
Bildquelle Titelbild: Africa Studio – 453955981 / Shutterstock.com
 

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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