Politiker fordern Goldverkäufe – Kommt der Gold-Crash?

Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 10.08.2011
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Der Goldreport

Eine ganz neue Diskussion ist seit gestern in den Medien aufgekommen. Einige der ach so schlauen Politiker fordern die krisengebeutelten Euro- Staaten dazu auf, doch zunächst ihre Goldvorräte zu verkaufen, um die Schuldenlast zu drücken. Hierzu gab es einige Artikel auf den wichtigen deutschen Finanzseiten: http://tinyurl.com/3kevh8g oder http://tinyurl.com/3v5fajq


 

Wie immer wird dem Anleger indirekt suggeriert, dass der Goldpreis einbrechen, fallen oder crashen würde, sollten die Länder ihr Gold verkaufen!

Ich sage Ihnen: So ein Schwachsinn! Diese Märchen sind mittlerweile ein alter Hut und anscheinend gibt es immer noch „Finanzexperten“ die wirklich daran glauben! Als der IWF im Herbst 2009 angekündigt hat, 450 Tonnen Gold verkaufen zu wollen, waren dieselben Schlagzeilen zu finden. Die dramatische Folge für den Goldpreis war, dass er von unter 1.100 USD auf aktuell über 1.700 USD gestiegen ist!

Das Gold würde zum einen niemals einfach so auf den freien Markt geschmissen, zum anderen würde es nur von den schwachen in die starken Hände übergehen. China würde ein zweites Neujahrsfest feiern, sollten sie auf einen Schlag eine derart große Menge Gold kaufen und so dem US- Dollar entfliehen können!

Die Zentralbanken der Emerging Markets kaufen derzeit sowieso Gold wie noch nie zuvor. So hat die Notenbank von Thailand bereits zum zweiten Mal in 2011 Gold gekauft und die Bestände um knapp 19 Tonnen auf 127 Tonnen Gold aufgestockt. Die Russen kaufen stetig weiter zu und haben zuletzt nochmal 5,85 Tonnen aufgekauft. Mittlerweile halten die Russen damit den achtgrößten Goldschatz der Welt mit 836,7 Tonnen Gold! Weitere Käufe tätigte die Notenbank von Südkorea, die erstmals seit 13 Jahren wieder im Goldmarkt aktiv waren und in den letzten 8 Wochen 25 Tonnen Gold gekauft haben! Der Kauf der Koreaner führt zu einer Steigerung der gesamten Goldvorräte von über 170%! 

Zusammenfassend möchte ich Ihnen noch diese Zahl an die Hand geben. Im ersten Halbjahr 2011 kauften alle Zentralbanken der Emerging Markets knapp 180 Tonnen Gold! Im Gesamtjahr 2010 wurden von allen Notenbanken weltweit hingegen „nur“ 73 Tonnen gekauft!

Brechen wir diese Zahlen auf das Jahr herunter, so sprechen wir von einer Steigerung der Goldnachfrage alleine von Seiten der Zentralbanken von 393% für das erste Halbjahr!

Bedenken Sie auch, dass die Zentralbanken keine Scheu haben, Gold bei Preisen von 1.500 USD oder 1.600 USD zu kaufen! 

 

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