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Veröffentlicht von M.G. Börsen-Service am 20.03.2015

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 20.03.2015:

Börsenbrief Cleverselect Investments
Cleverselect Investments

M.G. Börsen-Service - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit August 2008

Oracle Inc. – leidet unter starkem Dollar

Der weltweit größte Softwarekonzern Oracle legte am Dienstag nach Börsenschluss seine Geschäftszahlen des dritten Quartals (endet Februar) vor, die leicht unter den Markterwartungen lagen.

Im dritten Quartal blieb der Umsatz mit 9,30 Mrd. $ unverändert. Der Gewinn sank um 3% auf 2,49 Mrd. $. 

Rechnet man die Währungseffekte heraus, dann wäre der Gewinn um 7% gestiegen, während der Umsatz um 6% gestiegen wäre.


 

Positiv überraschte das zukunftsträchtige Geschäft mit Datendiensten im Internet. Der Umsatz in der Sparte Cloud-Computing konnte um 29% auf 372 Mio. $ gesteigert werden. 

Die IT-Branche befindet sich im Wandel. Während das traditionelle Geschäft immer weniger abwirft, setzten die großen IT-Konzerne wie Oracle, SAP, Hewlett-Packard, Cisco und IBM verstärkt auf das Cloud-Computing, bei dem Kunden Speicher- und Softwaredienstleistungen von Rechenzentren ins Internet verlagern und dort mieten, anstelle wie früher Lizenzen zu kaufen. 

Oracle wird aktuell mit 197 Mrd. $ bewertet. Der Gewinn wird am Jahresende aller Wahrscheinlichkeit zwischen 10 und 12 Mrd. $ liegen. Daraus resultiert ein KGV zwischen 16,41 und 19,70, was für den Marktführer nicht mehr günstig ist.

Die Oracle-Aktie notiert auf Allzeithoch. Auf diesem Niveau muss man nicht dabei sein.



 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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