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Veröffentlicht von Weimer Media Group GmbH am 12.02.2012

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 12.02.2012:

Börsenbrief BÖRSE am Sonntag
BÖRSE am Sonntag

Weimer Media Group GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2000

Nordea 1 – European High Yield Bond Fund

Der Nordea 1 - European High Yield Bond Fund hat sich auf eine Wertpapierklasse spezialisiert, die für den normalen Kleinanleger allein kaum zu handhaben ist. Denn schnell kann aus einer einzigen hochverzinslichen Anleihe ein Papier ohne Wert werden. Daher ist es gut, dass private Anleger an dem chancen- und risikoreichen Spiel über einen Fonds teilhaben können.

 

Der Nordea 1 – European High Yield Bond Fund bietet gleich zwei Vorteile: Zum einen wird über den Fonds das Risiko breit gestreut und zum anderen hat sich bei diesem Fonds beim Management rund um Fondsmanager Sandro Näf in den vergangenen Jahren nichts geändert. So kann der Anleger gewiss sein, dass reichlich Erfahrung im Umgang mit hochverzinslichen Papieren im Spiel ist.

Der Hochzinsfonds des Hauses Nordea feierte dieser Tage seinen zehnten Geburtstag. Seit 2006 gibt es auch eine Variante für Privatanleger. Das Fondsmanagement, das seit Beginn die Geschicke lenkt, hat es in den vergangenen Jahren geschafft, sich bei den Investoren einen guten Ruf zu erarbeiten. Mittlerweile hat der Fonds ein Volumen von deutlich über 1 Mrd. Euro.

Flexibles Management

Das hat seinen Grund. Die Performance der vergangenen Jahre kann sich sehen lassen. Zwar konnte der Referenzindex beispielsweise 2010 und 2011 nicht geschlagen werden. Der Referenzindex ist der ML European Ccy High Yield Constrained Index – TR 100% Hedged. Auf Sicht von drei Jahren betrug die Wertentwicklung über 24%, auf Sicht von fünf Jahren immer noch rund 4,6%. Der Referenzindex gilt indes zwar als Maßstab, das Management ist aber in der Wahl der Papiere flexibel. Der Index muss nicht nachgebildet werden. Umso mehr zählen Wissen und Erfahrung des Fondsmanagements.

Langfristanlage ohne Ausschüttung

Der Fonds setzt auf langfristige Erfolge. Ziel ist es, durch Anlage in hochverzinsliche europäische Schuldinstrumente das Kapital der Anleger zu erhalten und einen langfristigen Kapitalzuwachs zu erbringen. Daher werden Erträge nicht ausgeschüttet, sondern thesauriert. Der Fonds eignet sich also nicht für Anleger, die mit der Investition in Rentenpapiere laufende Auszahlungen sichern wollen. Interessant ist, dass der Fonds auch Dividendentitel ins Portfolio nehmen kann, allerdings nur bis zu der im Prospekt vorgesehenen Obergrenze von maximal 10%. Anleger sollten sich indes darüber bewusst sein, dass Investments in Hochzinsanleihen stärkere Wertschwankungen aufweisen können als solche in herkömmliche festverzinsliche Wertpapiere.

Barreserve hoch

Derzeit hält der Fonds eine recht hohe Barreserve. Mit einem Anteil von 12,14% rangiert Cash auf dem vierten Rang nach Großbritannien (18,41%), Luxemburg (14,33%) und Deutschland (12,19%). Die Niederlande kommen auf 11,48%, gefolgt von den USA mit 7,49%. Denn der Fonds darf auch außerhalb Europas nach Chancen suchen. Bis zu einem Drittel des Fondsvermögens können außerhalb Europas untergebracht werden. Das scheint zwar recht viel, ist aber wohl zu verkraften. Ebenfalls enthalten sind Bonds aus Irland, Frankreich und Schweden.

Kosten des Fonds

Der Ausgabeaufschlag kann bis zu 3% betragen. Hinzu kommen die üblichen Verwaltungsgebühren. Diese liegen bei jährlich 1,00%. Der Fonds kann auch über die Börse gehandelt werden, beispielsweise in Hamburg oder in Düsseldorf. Auch einige Direktbanken bieten den Fonds mit Rabatt auf den Ausgabeaufschlag an. 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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