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Veröffentlicht von Redaktion "Frankfurter Tagesdienst" am 20.10.2010

Nicht gut, aber doch besser als erwartet, fiel der ZEW-Index für den Monat Oktober aus

Nicht gut, aber doch besser als erwartet, fiel der ZEW-Index für den Monat Oktober aus

Die 300 Umfrageteilnehmer, die mehrheitlich institutionelle Anleger und Anleger sind, erwarten für die kommenden Monate eine Abkühlung der Wirtschaft. Nachdem der Index im Septem- ber von +14 auf -4,3 Punkte abgestürzt war, setzte sich der Abwärtstrend im Oktober mit moderaterem Tempo fort.

Die positive Überraschung rührt daher, dass der Index mit -7,2 Punkten etwas besser ausfiel als im Vorfeld erwartet. Experten hatten mit einem Rückgang auf -8 Punkte gerechnet. Vom Höchststand im April hat der Index in sechs Etappen bereits mehr als 60 Punkte verloren. Konträr zur Erwartungshaltung der Umfrageteilnehmer für die kommenden Monate entwickelte sich der Teilindex, der die Einschätzung der aktuellen Lage wiedergibt. Hier fiel der Anstieg von 59,9 auf 72,6 Punkte überraschend üppig aus. Im Vorfeld war mit einem Zuwachs auf lediglich 64 Punkte gerechnet worden. Mit leichter Verzögerung scheint die deutsche Bundesregierung von Zuversicht ereilt worden zu sein. Morgen steht die offizielle Bekanntgabe der BIP-Prognose auf der Agenda. Dem Vernehmen nach wird diese von aktuell 1,4 Prozent auf 3,4 Prozent angehoben.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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