Negativer Realzins bei deutschen Staatsanleihen

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 03.08.2011
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Bernecker Tagesdienst

Die Sorgen und Ängste der Anleger treiben skurrile Blüten. Am Dienstag lag die Rendite auf zehnjährige Bundesanleihen zeitweise bei 2,395 Prozent und damit unter der Inflationsrate, die im Juli auf 2,4 Prozent gestiegen ist. Die Ursache dieser Entwicklung ist in der starken Nachfrage nach den Bundesanleihen zu sehen, die von den Anlegern als einer der letzten sicheren Häfen geschätzt werden.


 

Schon jetzt rechnet sich damit der Kauf der Papiere nicht mehr. Angesichts der anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten und den fehlenden sicheren Anlagealternativen dürfte der Trend noch eine Weile anhalten. 

Eine negative Verzinsung bei Bundesanleihen hat es zuletzt vor mehr als fünf Jahrzehnten gegeben. Nach der Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA und der vorläufigen Lösung der Griechenland-Krise währte die Entspannung nur kurz. Mittlerweile wird Italien immer lauter angezählt... 

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