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Veröffentlicht von M.G. Börsen-Service am 01.11.2013

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 01.11.2013:

Börsenbrief Cleverselect Investments
Cleverselect Investments

M.G. Börsen-Service - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit August 2008

Linde AG – starker Euro belastet

Der Industriegase-Konzern und Anlagebauer, die Linde AG, legte in dieser Woche seine Quartalszahlen vor, die unter den Erwartungen lagen.

Wäre der Euro nicht auf ein neues Jahreshoch geklettert, dann würde das Ergebnis deutlich besser aussehen.



Die Umsätze konnten im dritten Quartal um 5% auf 4,26 Mrd. € gesteigert werden. Rechnet man die Wechselkurseffekte heraus, dann hätte die Umsatzsteigerung 13% betragen.

Das EBIT kletterte um 8% auf 1,03 Mrd. €. Ohne Wechselkurseffekte, wären es fast 15% gewesen. Aufgrund der Kosten des Sparprogramms und Abschreibungen sank der Nettogewinn um 10% auf 337 Mio. €.

Neben dem starken Euro beklagte sich das Management über die träge Weltwirtschaft und kappte die Jahresprognose. Anstelle eines EBIT von 4,50 bis 5 Mrd. €, soll das EBIT am Jahresende bei 4 Mrd. € liegen.

Die Linde-Aktie notiert knapp unter ihren Allzeithochs, siehe Chart. Die Börse bewertet Linde mit aktuell 26,20 Mrd. € bewertet. Der Nettogewinn wird aller Wahrscheinlichkeit zwischen 1,30 und 1,40 Mrd. € liegen. Folglich liegt das KGV zwischen 18,71 und 19,41 , was nicht mehr günstig ist.

Die Linde AG ist grundsolides Unternehmen, aber steigt auf diesem Niveau ein, dann liegt man u.U. für Jahre im Minus.
 

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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