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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 22.01.2015

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 22.01.2015:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Kanada senkt Leitzins: Profiteur erneut GOLD!

Völlig überraschend haben die Kanadier gestern den Leitzins von 1,00% auf 0,75% gesenkt. Dieser Schritt kam aus heiterem Himmel und erwischte erneut viele der Währungsspekulanten auf dem falschen Fuß. Seit 2009 haben die Kandier den Leitzins nicht mehr verändert. Doch der massiv gefallene Ölpreis war einer der Beweggründe, den Zins weiter in Richtung der Nulllinie zu pressen.

Die Reaktion am Markt war erneut heftig! Der kanadische Dollar verlor massiv zum US-Dollar. In 2010/2011 erreichten der Wechselkurs Parität. Aktuell müssen die Kanadier 1,2369 CAD für einen US-Dollar bezahlen. Anders ausgedrückt werten die Kanadier ihre Währung weiter massiv ab. 


 

Wie schon beim Goldpreis in Euro nach dem SNB Entscheid, war es gestern dann auch der Goldpreis im Kanadischen Dollar, der nach oben schoss! Bis auf 1.600 CAD zog die Notierung an, was den lokalen Goldproduzenten gewaltig unter die Arme greifen wird.

Goldpreis im US-Dollar und im CAD im Vergleich: 



Es macht also keinen Sinn, sich nur auf die US-Dollar Goldpreise zu fokussieren, da diese, wenn überhaupt, nur die halbe Wahrheit erzählen.

Im Euro konnte der Goldpreis in 2015 bereits mehr als 10% zulegen. Nun die massive Bewegung im Kanadischen Dollar.

Im Australischen Dollar hat Gold heute ebenfalls ein neues Mehrjahreshoch von 1.600 AUD markiert! Allerdings sehe ich gerade in Australien noch ein massives Potential. 

Der Grund, warum Gold im Australischen Dollar bald noch deutlich höher stehen kann, liegt auch hier im Zins begründet. Die Australier haben seit August 2013 keine Veränderungen mehr vorgenommen und der Leitzins notiert bei (für unsere Zeit) unglaublichen 2,50%! 

Wie Sie sehen können, ziehen die Australier mit ihrem viel zu hohen Leitzins Gelder ins Land und stärken somit ihre Währung. Diesen massiven Zinsvorteil gilt es abzubauen, um die eigene Währung nicht zu stark werden zu lassen bzw. zu schwächen! 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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