Japan fürchtet den schwachen Dollar

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 02.08.2011
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Bernecker Tagesdienst

Das Vertrauen der Anleger in die US-Währung dürfte durch die Ereignisse der vergangenen Monate nicht gerade größer geworden sein. Regierung und Opposition haben eine denkbar schlechte Figur abgegeben. Der Kompromiss, der letztlich getroffen wurde, wird die Administration um Präsident Barack Obama bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode lähmen. Der Greenback steht nicht mehr sonderlich hoch im Kurs, Anleger suchen nach Alternativen.


 

Auch der Yen ist dabei zunehmend in das Visier geraten. Diese Entwicklung stößt bei den Japanern indes auf wenig Gegenliebe. Die Aufwertung der eigenen Währung gefährdet die heimische Exportwirtschaft und kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Durch die Folgen der Erdbeben ist die Wirtschaft ohnehin noch immer beeinträchtigt, die zarten Pflänzchen der Erholung will man keinesfalls gefährden. Die japanische Notenbank hat daher angekündigt, Maßnahmen gegen die Yen-Aufwertung zu ergreifen. Wer engagiert ist, sollte sich zumindest vorübergehend zurückziehen. 

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