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Veröffentlicht von Redaktion am 12.05.2021

Investition in Rohstoffe - wann lohnt es sich?

Investition in Rohstoffe - wann lohnt es sich?

Rohstoffe sind in jeder Lage wichtig für die Wirtschaft. Sie sind die Grundlage der Produktion und der wirtschaftlichen Energie. So werden Materialien zu Investitions- und Konsumgütern verarbeitet. Energieträger wie Kohle oder Öl werden in Energie umgewandelt. Aus diesem Grund sind Rohstoffe und die Verteilung dieser Rohstoffe für das wirtschaftliche Geschehen die Grundlage.

Daher liegt es nahe, dass Investitionen in entsprechende Rohstoffe auch für Anleger sehr interessant sein können. Betrachten wir an dieser Stelle, wie man in Rohstoffe investieren kann und wie sich die Trends voraussichtlich entwickeln werden.

 

Energierohstoffe



Zu den Rohstoffen, die Energie speichern, gehören unterschiedliche Gruppen. Mit Kohle beispielsweise wird in Kohlekraftwerken elektrischer Strom erzeugt. Sie wird aber auch zum Heizen und Erhitzen von Industrieöfen eingesetzt. Kohle ist daher ein klassischer Energieträger, der in der Industrie und für den wirtschaftlichen Bestand wichtig sind. Ein weiterer Rohstoff, der zur Erzeugung von Energie genutzt wird, ist Rohöl. Dieses wird zu Treibstoff wie Benzin verarbeitet, das zum Antrieb von Maschinen und natürlich Autos verwendet wird. Dabei bewegt sich der Rohölpreis in der Regel zwischen 50 und 75 US-Dollar.

Einen Dämpfer für das Öl gab es im Frühjahr 2020, wo der Rohstoff enorm unter den wirtschaftlichen Einschränkungen gelitten hat. Wie die Zukunft aussieht, kann man in einer Rohölpreis-Prognose von Marktexperten ableiten.

 

Baustoffe



Baustoffe wie Holz und Stahl werden selten als Anlagegut wahrgenommen. Ein Fehler, denn natürlich sind auch diese Stoffe von den Preisen am Markt abhängig. Gerade Anfang 2021 konnten wir eine inflationäre Zunahme der Rohstoffpreise aus der Baubranche feststellen. Das lag ebenfalls zum großen Teil daran, dass nicht nur mehr gebaut wurde, sondern sich die Geldmenge auf der Welt vervielfacht hat. Der Wert der elementaren Rohstoffe ist aber ungebrochen hoch.
 

Investieren in Rohstoffe



Wer in Rohstoffe investieren möchte oder auf steigende Preise bei den Rohstoffen hofft, hat einige Möglichkeiten, wie er sein Geld anlegen kann. So gibt es beispielsweise ETFs, die mit ihrem Kurswert die Entwicklungen von Rohstoffgruppen abbilden. Da ETFs in Deutschland eine festgeschriebene Diversifikation aufweisen müssen, bilden diese nicht nur den Wert eines speziellen Rohstoffes ab.

Abhilfe schafft hierbei das Angebot an ETCs (Exchanged Traded Commodities). Der Wert hinter den ETCs bezieht sich aus einer konkreten Rohstoffgruppe. Hier kann also in eine festgelegte Kategorie investiert werden. Eine weitere Art, in Rohstoffentwicklungen zumindest passiv zu investieren sind Aktien und Aktienfonds. Es gibt beispielsweise Minenaktien und Hersteller, die mit Rohstoffen handeln. Die Kurse dieser Unternehmen korrelieren in der Regel mit den entsprechenden Rohstoffpreisen.


Edelmetalle und Edelsteine

Das Problem bei Aktien, ETFs und ETCs ist in erster Linie, dass man ein Wertpapier kauft, allerdings keinen physischen Gegenstand besitzt. Wer gerne etwas in der Hand halten möchte, greift klassischerweise zu Edelmetallen wie Silber oder Gold. Da auch diese Form der Anlage in der Vergangenheit einem starken Bullenmarkt verfallen war, stiegen die Preise für Edelmetalle enorm an.

Wichtig sind diese außerdem beim Herstellen von elektrischen Geräten. Immer mehr Anleger diversifizieren ihre Rohstoffanlagen daher mit Edelsteinen wie Rubinen oder Diamanten. Auch diese werden in der Produktion eingesetzt. Das Besondere an dieser Form der Anlage besteht vor allem darin, dass man sein Geld in haptischen Produkten angelegt hat.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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