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Veröffentlicht von Stephan Heibel am 19.02.2010

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 19.02.2010:

Börsenbrief Heibel-Ticker
Heibel-Ticker

Stephan Heibel - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit März 2000

Gut für Kinos und Filmstudios

Diese Überraschung ist ihm gelungen: Bernanke hat gestern Abend den US-Leitzins überraschend von 0 - 0,25% auf 0,5 - 0,75%, also um 0,5% angehoben. Damit hatte nun wirklich niemand gerechnet, denn es hatte sich in den vergangenen Jahren eingebürgert, einen solchen Schritt zuvor mit entsprechenden verbalen Ankündigungen mindestens ein halbes Jahr zuvor einzuleiten. Diesmal ist zwar bekannt, dass der eine oder andere Notenbankchef schon früher für eine Zinsanhebung war, doch das hatte man als internen Interessenkonflikt abgetan. Hohe Zinsen sind schlecht für die Wirtschaft und somit auch schlecht für die Aktienbörse. Wundern Sie sich also nicht, wenn heute die US-Börse im Minus startet. Und insbesondere die Banken, die von der großen Zinsdifferenz zwischen kurz- und langfristigem Zins profitierten, dürften in den nächsten Tagen unter Druck geraten. Nachdem die Fed kürzlich noch von einer sehr langsamen Erholung der Konjunktur gesprochen hat, überrascht dieser Schritt um so mehr. Es besteht nun die Gefahr, dass die Fed den zarten Konjunkturaufschwung durch eine zu frühe Zinsanhebung erstickt. Und nun gibt es ein breites Spielfeld für Volkswirte, die ihre Meinung dazu abgeben werden, ob der Zeitpunkt tatsächlich zu früh war und wir in eine zweite Wirtschaftskrise schliddern, oder ob der Schritt nach den zahlreichen Rekordgewinnen der Unternehmen bereits fällig ist. Meine Einschätzung dazu gebe ich Ihnen im nächsten Kapitel.

Avatar startet 3D-Boom Ja, wie angekündigt war ich nun am Montagabend im Kino und habe mir Avatar angeschaut. Die Handlung würde ich als unspektakulär bezeichnen: Der Evergreen des Naturvolkes, das sich gegen unsere (oder die amerikanische) militär- und gewinnmaximierungsdominierte Gesellschaft auflehnt. Es war alles enthalten, was einen guten Film ausmacht: Action, Liebe, Hightech (computeranimierte Figuren & Landschaften) sowie wunderschöne Landschaftsbilder, die durch die 3D-Optik einen ganz besonders realistischen Anschein hatten, obwohl sie eben nur im Computer entstanden sind. Nicht nur Kinofans sind euphorisch über dieses neue Kinoerlebnis, auch die Industrie springt auf die Renaissance des alten Trends aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts auf und sieht die Massentauglichkeit endlich gegeben. Natürlich sind dann auch die Anleger nicht weit, die Unternehmen suchen, die von diesem Trend besonders profitieren könnten. Ich habe vorgestern eine Wunschanalyse zu Panasonic erstellt. Diese können Sie in Kapitel 05 nachlesen. Darin habe ich schon einmal zwischen 3D für’s Kino und 3D für das heimische Wohnzimmer unterschieden. Meine Einschätzung: Während 3D für’s Kino tatsächlich einen neuen Trend begründen kann braucht 3D für’s Wohnzimmer noch ein paar Jahre. Panasonic, die 3D-TVs herstellen, können Sie vorerst links liegen lassen, denn der Vorstoß in die 3D-Technlogie ist ein technikverliebter Eigennutzen des Unternehmens. Für uns Konsumenten ist das unverhältnismäßig teuer, mit technischen Problemen behaftet und kann das 3D-Kinoerlebnis nicht ansatzweise erreichen. Vorab ein paar stark vereinfachte technische Hintergründe zu 3D-Filmen: Es wird bereits in der Produktion mit einer Kamera gefilmt, die zwei Linsen und zwei Aufnahmemedien hat. So werden bereits die beiden leicht unterschiedlichen Betrachtungswinkel unserer Augen abgebildet. Bei computeranimierten Szenen wird natürlich entsprechend doppelt gerechnet. Für die Wiedergabe werden dann auch zwei Projektoren im Kino verwendet. Der Zuschauer bekommt eine Polfilterbrille, diese lässt auf dem einen Auge nur senkrechte Lichtwellen durch, auf dem anderen nur waagerechte. Entsprechend schießt der eine Projektor seinen Film mit senkrechten, der andere mit waagerechten Lichtwellen auf die Leinwand. Je nachdem, ob die Projektoren vor oder hinter der Leinwand stehen muss die Leinwand diese Lichtwellen entweder genau so reflektieren (durch eine Metallbeschichtung), oder durchlassen. Die Investitionen für Kinos halten sich somit im Rahmen, denn abgesehen von dem doppelten Projektor und der neuen Leinwand braucht man nichts. 3D-TVs können diese Technik nicht abbilden, daher hat sich Panasonic eine andere Technik ausgedacht. Diese ist jedoch meines Erachtens nicht geeignet, den Massenmarkt zu erobern. Der besondere Kick der 3D-Filme liegt in meinen Augen darin, dass Sie im Kino ein besseres Filmerlebnis haben als zu Hause. Während Sie bei den meisten Filmen nur ein paar Monate warten müssen, bis Sie diese auf DVD, oder später sogar im Fernsehen sehen können, wird Ihnen diese Möglichkeit bei den 3D-Filmen bis auf weiteres verwehrt bleiben. Dadurch werden wieder mehr Menschen ins Kino gehen und darüber hinaus sind diese Menschen auch bereit, für das besondere Erlebnis einen besonderen Preis zu zahlen. 3D-Filmtickets kosten derzeit 2-3 Euro mehr als die 2D-Filme. So profitieren im Wesentlichen zwei Unternehmensgruppen: Zum einen die Filmstudios, die die Filme produzieren und zum anderen die Kinobetreiber, die wieder mehr Kinobesucher begrüßen dürfen. Schauen wir uns diese beiden Gruppen einmal an: NEWS CORP Avatar wurde von 20th Century Fox produziert, ein im Besitz von Rupert Murdochs News Corp. befindliches Filmstudio. Vor Avatar wurde bereits die „Eiszeit 3“ (Ice Age 3) als 3D-Film herausgebracht. Das besondere an Avatar ist jedoch die neue 3D- Technologie, die James Cameron in den vergangenen drei Jahren entwickelt hat. Wenn Sie so etwas zu Hause probieren wollen, dann brauchen Sie neben der Software auch rund 100.000 GB Arbeitsspeicher in Ihrem Rechner, 2.000.000 GB Festspeicher und sehr viel Zeit, denn selbst mit diesen Superlativen dauerte die Bearbeitung einzelner Sequenzen durch den Rechner häufig über 2 Tage. Hardware kostet jedoch nicht mehr viel und die Software wurde selbst entwickelt, dort gibt es also keine kleinen Firmen, die von einem Boom profitieren könnten. Avatar hat bislang 2,3 Mrd. USD Umsatz generiert. Für einen Film, der Produktionskosten von 200-300 Mio. USD verzehrte und anschließend nochmals das größte Marketingbudget aller Zeiten von 150 Mio. USD verschlang, ist das trotzdem nicht schlecht. Er gilt als der umsatzstärkste Film aller Zeiten, sogar noch vor Titanic. Für News Corp. ist dieser Erfolg zwar erfreulich, aber auch bitter nötig. Das Unternehmen kämpft gegen sinkende Werbeeinnahmen im Zeitschriften- (The Wallstreet Journal, The Times, The Sun) und TV-Geschäft (Fox, SKY Deutschland). Im Jahr 2009 hat News Corp. einen Umsatz von rund 40 Mrd. USD gemacht, nicht zuletzt aufgrund des Erfolgs von Avatar, aber auch aufgrund des anziehenden Werbegeschäfts hat das Unternehmen erstmals eine Erhöhung der Dividende vorgenommen. Für das Jahr 2010 wird von Analysten eine Dividendenrendite von 0,9% erwartet. Die Verschuldung ist mit 9 Mrd. USD relativ gering. Die Dividende kann locker vom freien Cashflow getragen werden. Das KGV für das Jahr 2010e beträgt 14, dies lässt sich mit dem Umsatzwachstum von 4% nicht rechtfertigen. Aber das Unternehmen kommt aus der Krise und wird mit zunehmenden Werbebuchungen überproportional verdienen, für 2010 wird ein Gewinnanstieg von 4,7 auf 5,8 Mrd. USD erwartet. Das Gewinnwachstum beträgt also über 20%. In meinen Augen ist News Corp. damit eine Spekulation auf die Erholung der Konjunktur mit dem Sondereffekt von äußerst lukrativen 3D-Filmen. Da ich mittel- und langfristig von einem weiteren Niedergang des Zeitschriften- und TV-Geschäfts ausgehe würde ich diese Aktie nicht für einen längeren Zeitraum ins Depot nehmen. Wie gesagt: Eine kurzfristige Spekulation ist es wert. Der Vollständigkeit halber sei jedoch noch gesagt, dass Rupert Murdoch knapp 40% an diesem Unternehmen besitzt und damit immer wieder recht eigenmächtig umgeht. Das ist häufig von Vorteil, aber auch Murdoch hat im Zeitalter des Internets schon diverse teure Fehlentscheidungen getroffen. WALT DISNEY Da die alte 3D-Technologie (rot-grüne Brillen) nicht ausgereift war und 20th Century Fox eine eigene Technologie entwickelte, muss auch Disney eine eigene 3D-Technologie entwickeln. Dabei wird auf „zirkular polarisierte“ Brillen gesetzt. Nun, hier geht es mir zu weit ins Detail und ich möchte abwarten, was kritische Tester zu den Unterschieden der beiden Technologien zu sagen haben. Ich gehe aber davon aus, dass auch Disney ein ordentliches 3D-Erlebnis präsentieren kann. Als Kassenschlager ist die im Spätsommer startende Toy Story 3 im 3D-Format auserkoren, dicht gefolgt vom 80er-Jahre Klassiker Tron (Tron Legacy). Während 20th Century bereits bewiesen hat, die 3D-Technologie zu beherrschen, können Sie bei Disney noch darauf spekulieren, ob der Mickey Mouse Konzern erfolgreich nachziehen kann. Mit 36 Mrd. USD Jahresumsatz ist Disney ähnlich groß wie News Corp und auch die Bilanz ähnelt der des Wettbewerbers. Doch das zugrunde liegende Geschäftsmodell ist ein völlig anderes: Disney verdient viel mehr an Film-begleitenden Verkaufsartikeln (für unseren Kleinen haben wir schon ein Auto aus dem Kinofilm Cars geschenkt bekommen, dabei hat er bislang noch keinen laufenden Fernseher gesehen – aber Matchbox ist out!) sowie über die Freizeitparks (bspw. Euro-Disney). Ein Kassenerfolg wie Avatar wäre natürlich auch für Disney ein Segen, aber das geben die beiden großen Neuerscheinungen des Jahres 2010 meines Erachtens nicht her. Disney ist wesentlich diversifizierter und generiert seinen Umsatz aus einer riesengroßen Anzahl an knuffigen Figuren. Die Filme stammen von der Disney-Tochter Pixar. Für die 3D- Animation hat das Unternehmen ein eigenes Tochterunternehmen gegründet, Disney Digital. Das KGV 2010e von 15 ist in meinen Augen in Ordnung. Aber auch Disney sucht verzweifelt nach den nächsten Wachstumsbringern. Und mangels gigantischen Filmen wird Disney die 3D-Technologie so weit fortentwickeln müssen, bis sie günstig auf alle Disney- Filme angewandt werden kann. Ich sehe darin eine neue Verdienstchance für Disney, doch liegt diese noch weiter in der Zukunft als bei News Corp. DREAMWORKS Ein kleines aber feines Filmstudio ist Dreamworks. Insbesondere durch Shrek ist das Studio bekannt geworden, aber auch Transformers, Antz, Monsters und Madagascar stammen aus der Denkschmiede von Steven Spielberg. Das Unternehmen ist hochprofitabel, die operative Marge liegt bei 26%. Doch dies spiegelt sich bereits im Bewertungsniveau wieder, die 730 Mio. Umsatz werden mit einer Marktkapitalisierung von 3,5 Mrd. USD belegt. Die Kasse ist prall gefüllt, nennenswerte Schulden gibt es kaum. Auch Dreamworks will den 3D-Markt erobern, doch die ersten Filme Kung Fu Panda und Monsters vs. Aliens sind erst für das Jahr 2011 angekündigt. Das liegt mir zu weit in der Ferne. Neben den Giganten der Medienbranche gibt es aber auch eine Reihe von kleinen Kinobetreibern, die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten unter den immer günstiger werdenden Fernsehern, nein, Home-Theatre Lösungen, den komfortablen Videotheken (bis hin zum DVD-Verleih und Online-Angebot) gelitten haben. Fast alle Kinobetreiber die ich mir angesehen habe blicken auf einige Jahre des Überlebenskampfes zurück. CARMIKE CINEMAS, IMAX, CINEMARK HLD., REGAL ENTERTAINMENT Mit einem Jahresumsatz von 100, 800, 1.600 und 2.300 Mio. USD resp. haben wir hier Unternehmen aller Größen enthalten. Alle vier Unternehmen sind auf den Betrieb von Kinos spezialisiert. REGAL ENT. Das größte Unternehmen, Regal Entertainment, ist auch das jüngste, denn es wurde erst 2002 gegründet. An 550 Veranstaltungsorten werden 6.800 Kinos betrieben. Alles in den USA. Mit 2 Mrd. USD Schulden hat das relativ junge Unternehmen derzeit kaum Reserven, weitere Kinos im großen Stil auf 3D umzustellen. So ist es in meinen Augen auch nicht überraschend, dass der Umsatz im Jahr 2009 um rund 10% zurückgegangen ist. Doch einige Kinos wurden bereits umgestellt und so rechnet Regal mit einem deutlichen Gewinnanstieg im Jahr 2010. Dennoch ist in meinen Augen das KGV von 16 bei fast stagnierendem Umsatz in den kommenden Jahren zu hoch. CINEMARK Mit 420 Veranstaltungsorten und 4.800 Kinos ist Cinemark ein wenig kleiner als Regal. Die Kinos sind jedoch über den gesamten amerikanischen Kontinent verteilt. Der Verschuldungsgrad ist mit 1,7 Mrd. USD Schulden ähnlich hoch wie bei Regal, allerdings profitiert Cinemark vom Wachstum der Schwellenländer Lateinamerikas und konnte so im Jahr 2009 ein Umsatzwachstum von 4% erzielen. Unterm’ Strich ist jedoch auch Cinemark für meinen Geschmack zu hoch verschuldet und dafür zu hoch bewertet. IMAX IMAX ist schon seit Ewigkeiten als 3D-Spezialist bekannt und betreibt seine 360° sowie 3D-Kinos häufig auch im direkten Auftrag von Unternehmen. Es werden 350 Veranstaltungsorte betrieben, wobei diese meist nur ein Kino beherbergen. Das Unternehmen ist weltweit vertreten. Die Bilanz sieht viel gesünder aus als die von den Wettbewerbern: Die Schulden sind durch Barmittel nahezu gedeckt. Der Umsatz ist zuletzt um 30% in die Höhe geschossen, dank 3D-Filmen. Das Unternehmen investiert kräftig in die 3D- Technologie, um möglichst viele Veranstaltungsorte damit auszustatten. Allerdings kann das Unternehmen die Investitionen aus dem Cashflow stemmen und belastet die Bilanz dadurch kaum. Lediglich die Gewinne lassen auf diese Weise noch etwas auf sich warten, aber das nehme ich gerne in Kauf, wenn dafür die Bilanz so sauber bleibt. In den vergangenen 5 Jahren ist der Umsatz um durchschnittlich 80% p.a. angestiegen, für die nächsten 5 Jahre rechnet man mit etwa 30% Wachstum p.a. Das ist ein Wachstumsunternehmen! Doch Anleger haben diese Aktie schon vor uns entdeckt und den Kurs kräftig in die Höhe katapultiert. Die 145 Mio. USD Umsatz werden mit einer Marktkapitalisierung von 800 Mio. USD belegt. Hui, da wird Wachstum teuer bezahlt, zumal zuletzt ein Minus geschrieben wurde. In den letzten 18 Monaten hat sich der Aktienkurs von IMAX von 3 auf 13 USD vervierfacht. Nicht schlecht, oder? Wo kann diese Aktie noch hinlaufen? Nun, mit 30% Wachstum kann auch ein KGV von 30 gerechtfertigt werden. Das KGV 2010e beträgt 23, es bleiben also noch 30% Kurspotential für die Aktie. Aber Sie wissen ja, wie das bei Wachstumsaktien ist: Wenn die Branche hüstelt, dann bricht der Kurs heftig ein. Es ist also nichts für schwache Nerven. Und nachdem ich mir die Pipeline der Filmstudios in Sachen 3D angesehen habe kann ich mir nicht vorstellen, dass der nächste 3D-Film erneut ein solcher Überraschungserfolg wird wie Avatar. So ist das Risiko einer Enttäuschung derzeit in meinen Augen größer. So würde ich beim aktuellen Kurs von 13 USD zunächst auf eine Korrektur in Richtung 11 USD warten, bevor ich eine spekulative Position eröffnen würde. CARMIKE CINEMAS Zuletzt noch der kleinste Vertreter der Branche: Mit 64 eigenen und 180 partnerschaftlichen Veranstaltungsorten betreibt Carmike 2.300 Kinos in den USA. Carmike ist, wie die beiden großen Wettbewerber, in meinen Augen zu stark verschuldet, um voll auf die 3D-Welle aufspringen zu können. Veraltete Kinos (das Unternehmen wurde 1986 gegründet) und eben eine hohe Verschuldung (380 Mio. USD bei 500 Mio. USD Jahresumsatz) sind in meinen Augen nicht gerade gesund. Immerhin weiß das Management, wie man einen positiven freien Cashflow generiert, jährlich hat das Unternehmen 27 Mio. USD zur freien Verfügung. Doch dieses Kapital kann nur zum Teil für Investitionen in die 3D-Technologie verwendet werden, zum anderen Teil müssen damit Schulden zurückgeführt werden. Vor diesem nicht ganz so rosigen Hintergrund werden die 500 Mio. USD Jahresumsatz nur mit einer Marktkapitalisierung von 100 Mio. USD belegt. Ich kann mir vorstellen, dass Carmike zur Zockeraktie wird. Zocker könnten auf eine ansatzweise positive Entwicklung hoffen, die dann vom Unternehmen genutzt werden könnte, um weitere Finanzierungen für Investitionen zu sichern. Geht diese Kalkulation sodann auf, dann kann der dadurch erhoffte Umsatzsprung in den kommenden Jahren für die Rückführung der Schulden genutzt werden, was wiederum zu einer wesentlich höheren Bewertung führen könnte. Ich kenne das Management nicht und habe zu wenig Einblick in dieses Unternehmen als dass ich mich auf so dünnes Eis begeben würde. Mir ist noch ein weiterer Kinobetreiber aufgefallen, der sogar hier in Deutschland kräftig vom Avatar-Erfolg profitiert. Diesen stelle ich Ihnen im nächsten Kapitel vor.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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