Griechenland: Should they stay or should they go?

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 14.05.2012
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Bernecker Tagesdienst

Die Diskussion um einen Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone wird wohl so lange geführt werden, bis Nägel mit Köpfen gemacht werden und das Land tatsächlich seinen Rückzug bekannt gibt. Eine unmittelbare Entscheidung steht nicht auf der Tagesordnung. Die griechische Politik ist zunächst einmal damit beschäftigt, eine Regierung auf die Beine zu stellen.


 

Sieben Parteien werden dem Parlament angehören, die Wähler haben die Macht so verteilt, dass weder Nea Dimokratia, die den größten Stimmanteil auf sich vereinen konnten, noch die zweitplatzierte Partei Syriza-EKM bislang in der Lage sind, eine Mehrheit zu organisieren. Hinter den Kulissen wird der Abgang Griechenlands von der Euro-Bühne bereits durchgerechnet und vorbereitet. Wird das Szenario real, wird es teuer für Deutschland. Mindestens 80 Mrd. € machen allein die Abschreibungen auf Targetsalden aus. Rein monetär betrachtet wäre Deutschland dennoch besser dran: Ein Durchschleifen Griechenlands würde langfristig wesentlich teurer. 

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