Griechenland: Euro, Geuro oder Drachme?

Veröffentlicht von Hans A. Bernecker Börsenbriefe GmbH am 24.05.2012
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Bernecker Tagesdienst

Die Absetzbewegungen werden immer deutlicher. Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker ließ in ungewohnter Deutlichkeit verlauten, dass sich die Mitglieder der Euro-Zone mit den möglichen Auswirkungen eines Austritts Griechenlands beschäftigen sollten. Er vergaß dabei nicht zu erwähnen, dass man nach wie vor Interesse daran habe, dass Griechenland im Währungsverbund bleibt.


 

So richtig an einen Verbleib glauben mag inzwischen kaum noch jemand. Vielmehr ist der Austritt wohl keine Frage des Ob, sondern des Wann. Die Euro-Zone stünde vor einer gewaltigen Herausforderung, für Griechenland selbst käme ein Ausstiegsszenario einer Mammut-Aufgabe gleich. Verschiedene Alternativen werden durchgespielt. Am wahrscheinlichsten erscheint aktuell eine Rückkehr zur Drachme, aber auch die Einführung einer Parallelwährung wird erwogen. Die aktuelle Hängepartie schadet indes allen Beteiligten. Die griechischen Bürger sparen und ziehen Geld von ihren Konten ab, Investoren scheuen vor Engagements in der griechischen Wirtschaft zurück. Es wird Zeit für eine Entscheidung. 

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