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Veröffentlicht von AB Wirtschaftsdienst GmbH am 18.02.2019

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 18.02.2019:

Börsenbrief MoneyMail
MoneyMail

AB Wirtschaftsdienst GmbH - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit 2001

GOLD SENDET NACH FLAUEN JAHREN IMMER STÄRKERE KAUFSIGNALE

An der Börse wird bekanntlich nicht zum Einstieg geklingelt. Doch es sieht ganz danach aus, dass Gold derzeit nach einigen Jahren mit schwacher Entwicklung endgültig reif für ein Comeback ist.

An der Börse wird bekanntlich nicht zum Einstieg geklingelt. Doch es sieht ganz danach aus, dass Gold derzeit nach einigen Jahren mit schwacher Entwicklung endgültig reif für ein Comeback ist. Wer in Gold wie beispielsweise physisch in die beliebte Krügerrand-Münze investiert hat, der hat seit Mitte 2011 nichts verdient (siehe Chart). Doch zuletzt hat sich wieder ein Aufwärtstrend beim Goldpreis durchgesetzt. Auch wenn die Notierungen kurzfristig ein wenig überkauft sind und durchaus zunächst ein Rücksetzer möglich ist, stehen die Chancen gut, dass Gold nachhaltig aus der Konsolidierung der zurückliegenden Jahre nach oben ausbrechen wird.
Zinsflaute und Verschuldungskrise beflügeln
Für weiter steigende Goldnotierungen spricht auch die zuletzt aufgrund der schwachen globalen Konjunkturentwicklung jetzt auch in den USA wieder expansiver erwartete Notenbankpolitik. Zumindest ist zunächst die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssteigerungen deutlich gesunken. Wir gehen davon aus, dass die Sparer wohl noch sehr lange Zeit auf deutlich steigende Zinsen warten müssen. Gleichzeitig signalisieren beispielsweise die recht engen Arbeitsmärkte durchaus einen zunehmenden Preisdruck. Dieser dürfte sogar noch zunehmen, sofern im globalen Handelskonflikt eine Einigung ausbleibt und damit der preissenkende Effekt des globalen Handels seine Wirkung nicht mehr so stark wie in den zurückliegenden Jahren entfalten kann. Auch die mangelnde Haushaltsdisziplin in vielen Ländern spricht dafür, dass Gold als Geldersatz erst noch seine volle Wirkung entfalten wird.

20%-Plus dürfte erst der Anfang gewesen sein
Konservative Anleger setzen als Basisanlage im Edelmetallsektor auf physisches Gold oder auf das bequem über die Börse handelbare Xetra-Gold (ISIN DE000A0S9GB0, Euro 37,63). Wer es spekulativer mag, der legt sich einige Goldminenaktien ist Depot. Die von uns in Money Mail 134/2018 Anfang Oktober 2018 zu Kursen um 2,45 Euro vorgestellte Teranga Gold (ISIN CA8807972044, Euro 3,00) liegt wieder im Aufwärtstrend und unternimmt derzeit einen Anlauf, um in Richtung der Zwischenhochs der Jahre 2018 oder 2016 zurückzukehren. Neben dem gestiegenen Goldpreis beflügelten zuletzt auch einige Übernahmespekulationen den Aktienkurs dieses hochspekulativen Goldminen-Nebenwertes. Weitere Insiderkäufe des Großaktionärs, die wir sehr begrüßen würden, sind hingegen bisher ausgeblieben. Wir meinen: Der Kursgewinn von bisher rund zwanzig Prozent dürfte erst der Anfang gewesen sein, sofern sich der Goldpreis weiterhin freundlich zeigt. Diese Aktie eignet sich jedoch nur für sehr risikobereite Anleger. Die Depotgewichtung sollte zudem ein bis zwei Prozent nicht überschreiten, so dass auch ein Totalverlust keinen zu großen Schaden im Gesamtdepot verursachen würde. Wir ziehen hier zur Absicherung unseren Stopp von 1,80 Euro auf 2,40 Euro nach oben nach.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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