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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 10.12.2014

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 10.12.2014:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Gold plotzlich gefragt wie schon lange nicht mehr

Es ist auf den ersten Blick erstaunlich, was wir in den vergangenen zwei Tagen beim Goldpreis gesehen haben. Seit Monaten wird Gold nach unten geredet, als sinnloses Investment bezeichnet, die Eigenschaften als sicherer Hafen abgesprochen und so weiter. Für viele Anleger überraschend, kam dann der starke Anstieg am Montag und Dienstag dieser Woche. Doch was wir nun sehen, ist nichts anderes als eine Rückkehr zur Realität im Markt.

Ich habe Ihnen immer wieder geschrieben und erklärt, dass die „großen Jungs“ Gold zwar offiziell in Grund und Boden reden, in der Realität aber Gold kaufen. In solchen Phasen kommt es früher oder später zu einer, für die Masse, unerklärlichen Aufwärtsbewegung.

Goldman Sachs & Co. wissen genau, wo aktuell die günstigsten Anlagechancen vorhanden sind und das die physische Nachfrage nach Gold immer stärker und stärker wird. In Indien wurden in der letzten Woche die Importbestimmungen gelockert, die Chinesen kaufen weiter, genau wie die Russen. In einem solchen Umfeld können die Preise nur bis zu einem gewissen Punkt gedrückt bzw. unten gehalten werden. 

Technisch war die Bewegung gestern sehr gut für Gold. Es wurden in einem Zug zwei ganz wichtige Abwärtstrends gebrochen: 


Quelle: www.insidefutures.com

Die 50-Tagelinie wurde nun deutlich überschritten. Wenn Gold über 1.240 USD steigt, sind 1.271 USD das nächste Ziel. Der MACD ist erstmals seit August 2014 in positives Terrain vorgedrungen, ebenso der RSI: 


Quelle: www.stockcharts.com

Bei den Währungen haben wir gestern größere Bewegungen gesehen. Der US-Dollar ist im USD-Index zunächst oben abgeprallt, der japanische Yen hat zum US-Dollar deutlich zugelegt (Auflösung der Carry-Trades??) und auch der Euro konnte zum US-Dollar zulegen. Beim US-Dollar Index sieht die technische Situation weiterhin bedrohlich aus. Der MACD steht kurz vor einem Verkaufssignal, der RSI hat die jüngste Aufwärtsbewegung nicht mehr mitgemacht: 


Quelle: www.stockcharts.com

Die Aktienmärkte waren gestern etwas schwächer, Silber stieg stärker als Gold, die Minenaktien zogen gut mit nach oben und die Zinsen befinden sich weiterhin im Rückwärtsgang. 

Gold-Silber-Ratio: ​



HUI-GOLD-Ratio: ​



Ein wichtiges erstes Signal haben wir in den letzten Tagen von der DOW- GOLD-Ratio bekommen. Es könnte hier zu einer Trendwende kommen, wenn die Ratio an dem Widerstand um 15 dreht: 


 

Fazit:

Nach dem Erlebten der vergangenen drei Jahre, bin ich verständlich etwas vorsichtiger geworden. Wir mussten miterleben, wie lange abnormales Verhalten im Markt bestehen kann. Gemeint sind hier Rekordverschuldungen der Länder, unendliche Geldexzesse der Notenbanken, Aktienmärkte, die ohne Rücksetzer nach oben schießen und ein Asset wie Gold, welches gnadenlos nach unten gepresst wird.

Was wir jedoch in den letzten Tagen gesehen haben, stimmt mich positiv.

Die Attacken gegen Gold (zuletzt nach dem Schweizer Goldreferendum) verlieren deutlich an Kraft. Es kam zuletzt eher zu ungewöhnlichen Bewegungen nach oben, welche wir früher nur nach unten gesehen haben.

Das Volumen beim gestrigen Anstieg mit 228.000 Kontrakten war sehr hoch. Die Goldminenindizes zogen mit und Silber stieg stärker als Gold. Alles Indikatoren, die positive zu werten sind.

Die Chancen, dass wir Anfang Dezember eine wichtige, lang anhaltende Trendwende gesehen haben, steigen stetig. Sicherlich müssen wir die Situation weiter beobachten, doch Gold baut eine Stärke auf, die wir so lange vermissen mussten.

Noch sind viele der Goldaktien extrem günstig. Setzt sich der Trend des Goldpreises nach oben fort, greifen die Kostensenkungen (besonders mit den deutlich gefallenen Energiekosten) und erfüllen die Unternehmen ihre Prognosen, so sind die Goldminenaktien aktuell die größte Kaufchance des Jahrzehnts. 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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