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Veröffentlicht von Redaktion am 22.06.2011

Für die Banken wird es stressiger

Für die Banken wird es stressiger

Die 90 wichtigsten europäischen Banken, darunter auch 13 deutsche Kreditinstitute, müssen im Rahmen des von der europäischen Bankenaufsicht EBA durchgeführten Stresstests bis spätestens Ende Juni ergänzende Unterlagen einreichen. Um der jüngsten Entwicklung an den Finanzmärkten Rechnung zu tragen, wurden die Kriterien verschärft. Die EBA wird angesichts der Schuldenkrise in Griechenland ein besonderes Augenmerk auf das dortige Engagement der Institute richten und verlangt diesbezüglich explizite Angaben.

 

Wie nicht anders zu erwarten, unterscheiden sich die von den Banken implizierten Risiken im Falle eines Zahlungsausfalls von Institut zu Institut gravierend. Die EBA hat die Veröffentlichung der Ergebnisse kürzlich nach hinten verschoben, um den Stresstest-Teilnehmern die Gelegenheit zu geben, ihre offenbar teils wenig realistischen Annahmen zu korrigieren. Als neuer Termin für die Bekanntgabe der Ergebnisse wird nunmehr der 13. Juli gehandelt.

In dem ein oder anderen Fall könnte es angesichts der verschärften Spielregeln durchaus zu Problemen kom- men. Den deutschen Vertretern droht in dieser Stresstest-Runde allerdings den aktuell kursierenden Informationen zufolge kein Ungemach. Einige Landesbanken hatten im Vorfeld noch die Kapitalstruktur angepasst, um kein Risiko einzugehen. Für die Anleger werden sich in Kürze interessante Einblicke in die Verfassung der Banken ergeben. 

 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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