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Veröffentlicht von Redaktion "Frankfurter Tagesdienst" am 24.06.2010

Es bleibt beim billigen Geld

Es bleibt beim billigen Geld

Mit diesem Fazit endete die Sitzung des Offenmarktausschusses der amerikani- schen Notenbank Fed. Angesichts des weiterhin zögerlichen Aufschwungs der US-Wirtschaft wird der Leitzins auch in den kommenden Monaten auf einem außerordentlich niedrigen Niveau verweilen.

Dennoch bröckelt die Front jener Notenbank-Vertreter, die sich gegen eine Zinserhöhung aussprechen. Die gestern abgehaltene Sitzung brachte erneut heiße Diskussionen über die Zinspolitik, die Entscheidung, an dem aktuellen Zinsniveau von 0 bis 0,25 % festzuhalten, erfolgte nicht einstimmig. Die Einschätzung der Notenbanker im Hinblick auf die zukünftige konjunkturelle Entwicklung ist zu- nehmend von Skepsis geprägt. In der Vergangenheit verwies die Fed stets darauf, dass die Wirtschaft weiter an Stärke gewinnt. Diese Formel fehlte dieses Mal in der Stellungnahme. Auch wenn es vielen Marktteilnehmern nicht schnell genug gehen kann, ist nach unserer Einschätzung eine langsame Erholung der Weltkonjunktur der ideale Nährboden für langfristig steigende Aktienkurse. Im Falle einer zu schnellen Erholung droht erneut eine Überhitzung der Märkte und ein anschließendes böses Erwachen.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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