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Veröffentlicht von Redaktion am 29.05.2012

Ein Crash mit Ansage? Wohl kaum!

Ein Crash mit Ansage? Wohl kaum!

Von einer berechenbaren Börsenphase kann aktuell beileibe keine Rede sein: Zu sehr wiegen die Schuldenkrise und Euro-Verfall. Doch die Märkte haben sich augenscheinlich mit diesen Themen mehr oder weniger arrangiert. Einen ausgewachsenen Crash mit Ansage werden wir auch künftig nicht erleben.

CAPITAL-MANAGER Basic  - Dienstag, 29.05.2012

- Marktgeschehen: Ein Crash mit Ansage? Wohl kaum!
- Rückblick / Ausblick: Destiny Media

Von einer berechenbaren Börsenphase kann aktuell beileibe keine Rede sein: Zu sehr wiegen die Schuldenkrise und Euro-Verfall. Doch die Märkte haben sich augenscheinlich mit diesen Themen mehr oder weniger arrangiert. Einen ausgewachsenen Crash mit Ansage werden wir auch künftig nicht erleben.

Ein Crash kommt bekanntlich immer unerwartet

Über mögliche Auslöser lässt sich trefflich spekulieren: Ein starkes Erdbeben in Kalifornien, ein Militärputsch in Griechenland oder ein neuer 09/11? Oder greifen die Israelis im laufenden Jahr doch noch den Iran an und riskieren damit einen Flächenbrand im Nahen Osten? Sicher ist: Der Druck auf Tel Aviv wächst, denn die Mullahs setzen die umstrittene Urananreicherung unvermindert fort: Inzwischen hat der Iran genug Uran für fünf Atomwaffen, berichtet aktuell der britische „Guardian“ unter Berufung auf einen amerikanischen Think-Tank. Kriegspropaganda? Möglich! Doch auch Teheran mauert munter weiter und heizt den Konflikt an: Die Kontrolle einer Atom-Anlage wird behindert - und nun planen die Perser auch noch ein zweites Kernkraftwerk. Die Angst vor der iranischen Bombe wächst somit weiter.

Erst der Irak, dann Syrien und jetzt der Iran?

Israel, selbst seit den 60er/70er Jahren im Besitz der Atombombe, handelt nach einer Sicherheitsdoktrin, die keine Bombe neben seiner eigenen duldet. Anfang der 80er Jahre rüttelte bereits der Irak an dieser Alleinstellung, worauf die Israelis am 7. Juni 1981 die irakische Nuklearanlage in Schutt und Asche bombten. Mehr als ein Viertel Jahrhundert später holte Israel erneut zum Schlag aus: Im syrischen al-Kibar stand eine Atomanlage kurz vor der Inbetriebnahme, bis zu ihrer Zerstörung durch israelische Jagdbomber am 6. September 2007. Folgt in den kommenden Monaten nun der Schlag gegen die iranischen Anlagen? Zumindest scheinen die Israelis für derartige Operationen die Sommermonate zu bevorzugen. Hinter den Kulissen ist der Konflikt indes bereits längst entbrannt, wie jüngst eine hoch interessante ZDF-Dokumentation zeigte. Diese finden Sie hier: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1639980/Schattenkrieg

In jedem Fall würde ein offener Militärschlag, ganz gleich ob erfolgreich oder nicht, die Börsen kräftig durchschütteln, aber den Ölpreis wohl vor einem großen Doppeltop bewahren.

Rückblick / Ausblick

Destiny Media (USA: DSNY) hat nun endlich den Ausbruch über die Hürde bei 0,80 USD gemeistert. Wir hatten Ihnen das Papier erstmals Anfang April (siehe Capital-Manager vom 02.04.12) bei Kursen um 0,75 USD als Tradingchance präsentiert und Ihnen in der Folge zu Abstaubern um 0,60 USD geraten. Tatsächlich ergaben sich danach mehrfach Kaufgelegenheiten bei 0,65 USD. Heute kostet ein DSNY-Papier 0,91 USD. Über 0,80 USD ist ein großes Kaufsignal mit Kurszielen deutlich über 1 USD gültig. Besagter Ausbruch vom 23. Mai gelang übrigens kurz nach einer Technologiekonferenz in Toronto auf der sich CEO Steve Vestergaard zu den weiteren Aussichten seiner Company äußerte. Wenn Sie sich ebenfalls ein Bild der DSNY-Geschäfte machen möchten, empfehlen wir Ihnen die jüngste Firmenpräsentation, die Sie hier finden: http://www.dsny.com/node/1278. Auch die Webseite der kanadischen Softwareschmiede ist sehr informativ!

An dieser Stelle endet unser CAPITAL-MANAGER Basic. In der heutigen Premium-Ausgabe stellen wir Ihnen einen weiteren Profiteur des E-Bike-Booms vor, berichten von einer wachstumsstarken Food-Aktie aus Asien und beleuchten die weiteren Aussichten der amerikanischen Goldaktien. Außerdem weisen wir unsere Premiumleser auf frische Kaufsignale und Nachkaufgelegenheiten bei ausgewählten Papieren hin.

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Mit den besten Grüßen

Ihr Frank Szillat und die Redaktion von www.capital-manager.at

 

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